Bundesliga-Spiel am Freitag
1. FC Köln: Verkehrschaos bei Spiel beim FC Augsburg droht
26.02.2026 – 15:49 UhrLesedauer: 2 Min.
Aufgrund des Verdi-Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr droht Fans des 1. FC Köln ein Reisechaos in Augsburg. Womöglich müssen sie zu Fuß zum Stadion.
Zum Bundesligaspiel zwischen dem FC Augsburg und dem 1. FC Köln droht am Freitagabend (27. Februar) ein Anreisechaos für Fans beider Vereine. Grund dafür ist der Verdi-Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr, der auch die Stadtwerke Augsburg (SWA) betrifft. Dadurch fahren am Freitag und Samstag keine Trams oder Stadtbahnen in der Stadt. Lediglich drei Buslinien stellen zudem ihren Betrieb nicht ein.
Angesichts der begrenzten Parkmöglichkeiten am Stadion rechnen die Verantwortlichen des FC Augsburg mit Verzögerungen bei der Anreise. Womöglich könnten sich in Stadionnähe lange Staus bilden. In einer Mitteilung des Vereins heißt es: „Der FC Augsburg bemüht sich derzeit, Informationen von allen relevanten Institutionen einzuholen. Sobald belastbare Erkenntnisse vorliegen, wird der FCA über mögliche und erforderliche Konsequenzen rund um das Spiel informieren.“
Vor allem die Auswärtsfans des 1. FC Köln dürfte der Warnstreik hart treffen. Zwar gibt es aus Köln einen Sonderzug nach Augsburg, dieser hält allerdings am Hauptbahnhof und nicht an der WWK-Arena. Die Tram-Linie zum Stadion, die an Spieltagen mehr als 10.000 Menschen nutzen, fährt aufgrund der hohen Streikbeteiligung ebenfalls nicht. Angesichts des Streiks dürften auch Taxiunternehmen stark ausgelastet sein.
In einer Pressemitteilung erklärt die SWA: „Nach Erfahrungen von vergangenen Warnstreiks wird kein geordneter Nahverkehr angeboten werden können und nur sehr vereinzelt Busse oder Straßenbahnen unterwegs sein. Angesichts der ungewissen Streikbeteiligung kann vorab kein Notfahrplan entwickelt werden“
Bis zum Donnerstagnachmittag gab es noch keine Lösung, wie Fans ohne Auto in Richtung Stadion in Augsburg kommen können. Ein mögliches Szenario: Die Auswärtsfans müssen den rund sechs Kilometer langen Weg vom Hauptbahnhof zum Augsburger Stadion zu Fuß zurücklegen – mit entsprechend hoher Belastung für die örtlichen Sicherheitskräfte und die Polizei.
Die SWA hatten zunächst gehofft, bei geringerer Streikbeteiligung einige Bus- und Tramlinien weiter betreiben zu können. Dadurch hätten möglicherweise einige der 30.000 Zuschauer trotz Streiks mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur WWK-Arena kommen können. Eine entsprechende Lösung ist aufgrund der hohen Streikbeteiligung allerdings nicht in Sicht.
Die Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr streiken am Freitag und Samstag für zwei Tage um bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen. Betroffen vom Streik sind auch etliche Nahverkehrsunternehmen in Nordrhein-Westfalen. Auch bei der Rheinbahn in Düsseldorf und den Kölner Verkehrs-Betrieben fallen nahezu alle Fahrten bei Bussen und Bahnen bis in die Nacht zum Sonntag aus.











