Markenchef verrät
SUV-Offensive bei Skoda: Karoq bekommt Nachfolger
13.03.2026 – 13:47 UhrLesedauer: 2 Min.
Der tschechische Autobauer baut seine SUV-Palette weiter aus. Neben Elektromodellen soll auch das Kompakt-SUV Karoq neu aufgelegt werden.
Lange war offen, wie es mit dem Skoda Karoq weitergeht. Nun zeichnet sich eine Entscheidung ab: Das Kompakt-SUV soll eine neue Generation bekommen. Das kündigte Skoda-Chef Klaus Zellmer in einem Hintergrundgespräch an, über das die Zeitschrift „Auto Bild“ berichtet.
Der aktuelle Karoq ist seit 2017 auf dem Markt. 2021 erhielt das Modell eine Modellpflege. Zuletzt stellte sich die Frage, ob Skoda künftig stärker auf Elektroautos setzt und das 2025 eingeführte Elektro-SUV Elroq den Karoq ersetzen könnte. Nach den Aussagen von Zellmer ist das offenbar nicht geplant.
Auch beim Nachfolger dürften klassische Antriebe im Programm bleiben. Denkbar sind laut Bericht sowohl Benzin- als auch Dieselmotoren. Möglich ist außerdem, dass Skoda Teile der Antriebe elektrifiziert, etwa mit einem 48-Volt-System. Ob es zusätzlich eine Plug-in-Hybrid-Version geben wird, ist bislang offen.
Die Reichweite soll laut Hersteller je nach Version bis zu 430 Kilometer betragen. Als Einstiegspreis nennt Skoda etwa 26.000 Euro – damit würde der Epiq das bislang günstigste Elektroauto der Marke werden. Gebaut werden soll das Modell im spanischen Werk Navarra.
Darüber hinaus arbeitet Skoda an einem neuen elektrischen Flaggschiff. Das große SUV mit dem Namen Peaq soll sieben Sitze bieten und oberhalb des Enyaq positioniert werden. Als Vorbild gilt die Studie Vision 7S, die der Hersteller bereits 2022 vorgestellt hatte. Die Serienversion soll im Sommer 2026 Premiere feiern.











