
Umfrage zur Kommunalwahl
So würde Frankfurt wählen, wenn heute Wahltag wäre
17.02.2026 – 18:27 UhrLesedauer: 2 Min.
Wie wählt Frankfurt? Eine Umfrage zur Kommunalwahl zeigt, wer in der Gunst der Wähler vorne stehen dürfte.
Die CDU steht vier Wochen vor der Kommunalwahl in Frankfurt an der Spitze der Wählergunst. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.
Mit 24 Prozent würde die CDU demnach vor der SPD (20 Prozent) und den Grünen (19 Prozent) landen. Für die Grünen wäre dies ein deutlicher Abstieg, nachdem sie bei der letzten Kommunalwahl 2021 mit 24,6 Prozent noch stärkste Kraft im Frankfurter Römer geworden waren. Die CDU hatte damals 21,9 Prozent erreicht, die SPD 17,0 Prozent.
Starke Zuwächse könnte es bei der Linken geben: Laut der Umfrage könnte die Linkspartei auf zwölf Prozent zulegen (2021: 7,9 Prozent). Am rechten Rand könnte das Ergebnis der AfD auf elf Prozent ansteigen. 2021 hatte die rechtsextreme Partei 4,5 Prozent geholt. Deutliche Verluste drohen hingegen der FDP, die von 7,6 auf lediglich 3 Prozent fallen könnte.
Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Unter den Wählern scheint es eine bedeutende Politikverdrossenheit zu geben. Als Antwort auf die Frage, wer die Probleme in Frankfurt am besten lösen könne, sagten 41 Prozent: keine einzige Partei. 16 Prozent nannten laut Umfrage die SPD, 15 die CDU, zehn die Grünen und je sieben Linke oder AfD.
Käme es nach der Umfrage, bräuchte es für eine neue Römer-Koalition in jedem Fall drei Parteien. In keiner Konstellation würde es unter den drei stärksten Parteien – CDU, SPD und Grüne – für eine absolute Mehrheit reichen.
Weder für die CDU noch für eine andere Partei würde es mit einem Partner – Grüne oder SPD – zur absoluten Mehrheit reichen. Noch wäre das in einer anderen Konstellation möglich.
Für die repräsentative Erhebung befragte Forsa zwischen dem 2. und 10. Februar 2026 Frankfurter Bürger online und telefonisch. 1.014 Menschen nahmen daran teil. Die Fehlertoleranz liegt bei drei Prozentpunkten. Forsa-Geschäftsführer Manfred Güllner betonte laut „F.A.Z.“, dass sich die Stimmenanteile bis zum Wahltag am 15. März noch deutlich verändern könnten.











