Nach monatelangem Tarifstreit
BVG und Verdi kurz vor Einigung
27.03.2026 – 03:22 UhrLesedauer: 1 Min.
Sechs Verhandlungsrunden, zwei Warnstreiks – jetzt zeichnet sich beim BVG-Tarifstreit eine Einigung ab. Was die Gremien am Freitag erfahren werden.
Nach zwei Warnstreiks und sechs ergebnislosen Verhandlungsrunden könnte der Tarifkonflikt zwischen den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) und der Gewerkschaft Verdi vor seinem Ende stehen. Beide Seiten bestätigten am Donnerstag, dass die zuständigen Gremien am Freitag über den Stand der Gespräche unterrichtet werden sollen. Danach wollen BVG und Verdi auch Beschäftigte und Öffentlichkeit informieren.
Zwei Tage lang – am Dienstag und Mittwoch – hatten beide Parteien intensiv miteinander verhandelt. Zuvor war es in keiner der bisherigen Runden zu einem Durchbruch gekommen. Verdi hatte den Druck mit zwei Warnstreiks im Berliner Nahverkehr erhöht.
Gestritten wird nicht um Lohnerhöhungen, sondern um den Manteltarifvertrag, also um die grundlegenden Arbeitsbedingungen der BVG-Beschäftigten. Verdi pocht dabei auf spürbare Verbesserungen: längere Urlaubsansprüche, garantierte Ruhezeiten von mindestens elf Stunden zwischen zwei Schichten sowie ein aufgestocktes Urlaubsgeld – wahlweise auch als zusätzliche freie Tage.
Noch ist offen, ob tatsächlich eine Einigung erzielt wurde oder ob die Gewerkschaft erneut zum Streik aufrufen wird.










