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Home » Bundeswehr reduziert Präsenz im Nordirak
Politik

Bundeswehr reduziert Präsenz im Nordirak

Von zeit-heute.deFebruar 4, 20262 Min Gelesen
Bundeswehr reduziert Präsenz im Nordirak
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Bundeswehr reduziert Präsenz im Nordirak

Konflikt USA – Iran

Bundeswehr reduziert Präsenz im Nordirak

Aktualisiert am 04.02.2026 – 22:09 UhrLesedauer: 2 Min.

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Das Operative Führungskommando spricht von einer Vorsichtsmaßnahme. (Archivbild) (Quelle: Kay Nietfeld/dpa/dpa-bilder)

Eskaliert der Konflikt zwischen den USA und dem Iran? Deutschland reagiert auf die wachsenden Spannungen in der Region und zieht Soldaten aus Erbil ab.

Die Bundeswehr reduziert aus Sicherheitsgründen die Zahl ihrer Soldaten im Nordirak. „Aufgrund der Spannungen im Nahen und Mittleren Osten wird Personal, das derzeit nicht dringend für die Mission gebraucht wird, temporär aus Erbil abgezogen“, teilte das Operative Führungskommando am Abend mit. Um wie viele Kräfte es sich handelt und wie stark die Präsenz nach dem Abzug noch ist, wollte ein Sprecher auf Nachfrage nicht sagen. Zuvor hatte der „Spiegel“ berichtet.

Nach Informationen des „Spiegel“ reagiert die Bundeswehr damit auf eine drohende militärische Eskalation zwischen den USA und dem Iran. Es sei geplant, die Zahl der deutschen Kräfte im Nordirak deutlich zu reduzieren. Die Sicherheitsmaßnahme sei wegen der „weiter zunehmenden Spannungen zwischen USA und Iran“ nötig, heißt es dem Bericht zufolge in einer Information für den Bundestag.

Das Operative Führungskommando sprach von einer Vorsichtsmaßnahme. Das Kontingent werde seinen Kernauftrag mit dem verbleibenden Personal also weiterhin erfüllen. Das Vorgehen sei mit den multinationalen Partnern vor Ort eng abgestimmt. „Die Sicherheit unserer Soldatinnen und Soldaten hat oberste Priorität.“

Im Rahmen eines internationalen Einsatzes unterstützt die Bundeswehr den Irak unter anderem bei der Ausbildung von Soldaten. Das soll in erster Linie ein Wiedererstarken der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verhindern. Schwerpunkt ist die Kurden-Metropole Erbil im Norden des Landes. Laut „Spiegel“ hatte die Bundeswehr für die Mission zuletzt um die 300 Soldaten und Soldatinnen im Einsatz, der größte Teil davon allerdings in Jordanien.

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