
Für EM-Auftaktspiel
Gíslason streicht Europameister aus Kader
Aktualisiert am 15.01.2026 – 21:03 UhrLesedauer: 2 Min.
18 Profis gehören zum deutschen EM-Aufgebot, aber nur 16 dürfen im Spieltagskader stehen. Nachdem sich ein Akteur verletzt hatte, war ein Streichkandidat offen. Nun steht fest, wen es trifft.
Mit 18 Spielern war die deutsche Handball-Nationalmannschaft am Dienstag nach Dänemark zur Europameisterschaft gereist. Am Donnerstag steht das Auftaktspiel gegen Österreich (20.30 Uhr, live in der ARD und bei Dyn) auf dem Plan.
Vorher war klar: Laut Reglement dürfen pro Partie nur 16 Akteure eingesetzt werden. Nachdem sich der Berliner Nils Lichtlein verletzt hatte (Bluterguss im Fuß) und für das erste Spiel nicht infrage kam, war bis zuletzt offen, auf welchen weiteren Spieler Bundestrainer Alfred Gíslason verzichtet. Nun steht fest, dass die Wahl auf einen erfahrenen Spieler gefallen ist. Rune Dahmke gehört am Abend nicht zu den 16 nominierten Profis für das erste Vorrundenspiel in Herning. Die „Bild“ hatte zuerst berichtet.
Bereits in den beiden Tests gegen Kroatien war der 32 Jahre alte Linksaußen ohne Einsatz für das DHB-Team geblieben – damals noch aus Vorsicht. Wegen fehlender Einlagen in seinen Sportschuhen war die Wade etwas verhärtet. Der Koffer mit dem Material war beim EM-Lehrgang zunächst am Flughafen in Amsterdam hängengeblieben.
Kurz vor Turnierstart konnte der Kieler, der mit dem DHB-Team die EM 2016 gewann, aber Entwarnung geben: „Ich kann spielen“, sagte er gegenüber der „Bild“. Dennoch muss er sich weiter gedulden – gegen Österreich startet Lukas Mertens auf Linksaußen.
Ein Einsatz in der zweiten Partie gegen Serbien am Samstag (20.30 Uhr) ist möglich. Bundestrainer Gíslason lobte im Teamquartier in Silkeborg die Breite seines Kaders: „Wir sind breiter aufgestellt. Im Angriff, aber vor allem in der Abwehr.“ Pausen für Stammkräfte wie Johannes Golla oder Julian Köster seien nun besser möglich: „Wir können die Belastungen auf viele Schultern verteilen.“










