Europa League
Bundesligist mit Fehlstart: Hoffenheim verliert auf Kreta
Aktualisiert am 17.09.2026 – 20:42 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Auftakt in die Europa League verläuft für den Bundesligisten enttäuschend. Hoffenheim präsentiert sich bemüht, aber glücklos.
Bundesligist TSG Hoffenheim muss zum Auftakt in die Europa League eine bittere Niederlage hinnehmen. Bei OFI Kreta setzte es eine 0:2 (0:1)-Niederlage. Dabei erwischten die Hoffenheimer einen durchaus guten Start in die Partie und hatten mehr Spielanteile, wirkliche Torchancen waren aber Mangelware. In der 30. Minute war es dann Aitor Cantalapiedra Fernández, der die Gastgeber in Führung brachte.
Hoffenheim war sichtbar geschockt. Zu keinem Zeitpunkt wirkte es so, als könnte der Bundesligist das Spiel noch drehen. Zu unkreativ waren die Angriffe gegen eine sortierte Defensive der Gastgeber. In der 84. Minute machte Georgios Kanellopoulos für Kreta nach einem Standard dann alles klar.
So lief das Spiel
„Zu weit wollen wir nicht nach vorne schauen. Kreta wird auch ein hartes Stück Arbeit“, warnte Hoffenheim-Geschäftsführer Andreas Schicker vor der Partie bei Nitro. Kreta hatte nicht nur am vergangenen Wochenende in Piräus gewonnen, sondern in der vergangenen Saison auch den griechischen Pokal und im Anschluss den Supercup gegen Champions-League-Teilnehmer AEK Athen geholt.
Hoffenheim hatte wie zu erwarten mehr vom Spiel und dominierte früh den Ball. Verteidiger Ozan Kabak bot sich nach 15 Minuten die erste große Chance, doch seinen Kopfball konnte Torhüter Nikos Christogeorgos parieren.
Patrick Wimmer, der wie Youngster Nathan de Cat in Hoffenheims erste Elf rotierte, hatte zuvor geflankt. Nicht zur Startformation gehörte dagegen Bambasé Conté, der von Bundestrainer Jürgen Klopp für die DFB-Elf nominiert wurde.
Nicht zum deutschen XXL-Aufgebot von mehr als 40 Spielern gehört Oliver Baumann, der unter Julian Nagelsmann noch bis kurz vor der WM die deutsche Nummer eins war. Auf Kreta hatte Baumann in den ersten 30 Minuten wenig zu tun – und dann direkt das Nachsehen. Weil Albian Hajdari sich von Kenan Kodro übertölpeln ließ, konnte der Offensivspieler unbedrängt auf Aitor querlegen und zum Führungstor assistieren. Der alleingelassene Baumann blieb ohne Chance.
Die Gäste aus dem Kraichgau spielten Pass um Pass, doch wirklich zwingend wurde es kaum. Stattdessen hätte Taxiarchis Fountas (53.) nach präziser Hereingabe beinahe das 2:0 für den Außenseiter erzielt. TSG-Coach Christian Ilzer brachte zur Halbzeit Innenverteidiger Koki Machida und legte nach einer Stunde mit Conté und Routinier Andrej Kramaric nach.
Im jungen Adam Daghim und in Fisnik Asllani kamen weitere Offensivspieler für die TSG. Hoffenheim schnürte den Gegner in der eigenen Hälfte und teilweise im eigenen Strafraum ein, doch für den Ausgleich reichte es nicht. Stattdessen machte Joker Kanellopoulos spät alles klar.












