Close Menu
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Trending
Haus brennt – zwei Menschen sterben

Haus brennt – zwei Menschen sterben

September 16, 2026
Vorhofflimmern – wer besonders gefährdet ist

Vorhofflimmern – wer besonders gefährdet ist

September 16, 2026
Das sind Deutschlands beliebtesten Fische

Das sind Deutschlands beliebtesten Fische

September 16, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Webgeschichten
Facebook X (Twitter) Instagram
Zeit Heute
Abonnieren
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Home » Bund plant härtere Strafen für gefährliche Messerangriffe
Politik

Bund plant härtere Strafen für gefährliche Messerangriffe

By zeit-heute.deSeptember 16, 20263 Mins Read
Bund plant härtere Strafen für gefährliche Messerangriffe
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

Kabinett

Bund plant härtere Strafen für gefährliche Messerangriffe

Aktualisiert am 16.09.2026 – 13:06 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Nur ein Teil der politischen Forderungen, die nach dem CSD-Anschlag erhoben wurden, fand Eingang in den nun vorgestellten Zehn-Punkte-Plan. (Quelle: Carsten Koall/dpa/dpa-bilder)

Sicherheitsinteressen sollen bei Bewährungsentscheidungen stärker zählen und gefährliche Körperverletzungen mit Messern als Verbrechen gewertet werden. Was sieht der neue Maßnahmenkatalog vor?

Mit einem Zehn-Punkte-Plan für mehr Sicherheit zieht die Bundesregierung Konsequenzen aus dem islamistischen Terroranschlag beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin. Er sieht unter anderem härtere Strafen für schwere Messerangriffe und einen stärkeren Fokus auf Sicherheitsinteressen bei Bewährungsentscheidungen vor.

Mehr als nur politische Botschaften

Hinter den Forderungen, die nach dem Anschlag erhoben wurden, bleibt das Maßnahmenpaket zwar zurück. Dazu zählt der Vorschlag, Bewährungsstrafen für „Gefährder“ einzuschränken oder die Anwendung des Jugendstrafrechts auf junge Erwachsene infrage zu stellen. Dennoch gibt es neben politischen Botschaften und Aufforderungen an die Länder in den nun vorgestellten Eckpunkten auch substanzielle Änderungen. Die dafür nötigen Gesetzentwürfe sollen folgen.

„Unser Land ist gegenüber dem islamistischen Terror nur bedingt abwehrbereit“, beklagt Unionsfraktionsvize Günter Krings. Der CDU-Politiker fordert „so schnell wie möglich konkrete Rechtsänderungen“. Der innenpolitische Sprecher der Grünen, Marcel Emmerich, sieht Reformbedarf dagegen an anderer Stelle. Er sagt: „Neue Verschärfungen bringen wenig, wenn vorhandene Erkenntnisse nicht zu den richtigen Konsequenzen führen.“ Bis heute sei für ihn offen, weshalb ein von den Behörden überwachter „Gefährder“ diese Tat habe begehen können.

CSD-Attentäter war IS-Anhänger

Der islamistisch motivierte Attentäter Abdul B. war am 25. Juli am Rande des CSD im Tiergarten in eine Menschenmenge gefahren. Er hatte eine Frau getötet und mindestens 31 Menschen teils schwer verletzt. Der 21-Jährige wurde einen Tag später von Polizisten in einer Kleingartenanlage erschossen. Abdul B. war den Behörden als radikaler Islamist und Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekannt gewesen.

Im Mai 2026 verurteilte ihn das Amtsgericht Tiergarten zu einem Jahr und zehn Monaten Jugendstrafe. Hintergrund waren Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Er war in den Libanon gereist, um sich in Syrien dem IS anzuschließen. Außerdem ging es in dem Verfahren um die Verbreitung von IS-Propaganda und um Verstöße gegen das Vereinsgesetz.

Das Gericht ordnete eine Vorbewährung an. Dabei wird die Entscheidung, ob die Jugendstrafe vollstreckt oder zur Bewährung ausgesetzt wird, für zunächst sechs Monate zurückgestellt. In dieser Zeit sollte er unter anderem an einem Deradikalisierungsprogramm teilnehmen.

Nach dem Angriff auf CSD in BerlinVergrößern des Bildes
Der Berliner Christopher Street Day war nach dem Anschlag abgebrochen worden. (Archivbild) (Quelle: Christophe Gateau/dpa/dpa-bilder)

Messerangriffe

Für besonders gefährliche Körperverletzungen mit Messern und anderen gefährlichen Werkzeugen soll künftig eine Mindestfreiheitsstrafe von einem Jahr gelten, wenn dadurch jemand in Lebensgefahr gebracht wird oder schwere Gesundheitsschäden drohen. Islamistische Anschläge waren in den vergangenen Jahren häufig mit Messern oder Fahrzeugen verübt worden. Die Strafverschärfung würde am Ende aber auch andere Fälle betreffen, etwa wenn jemand bei einem Streit in der Kneipe oder im Verkehr zum Messer greift.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Weiter Lesen

Linken-Chef Pantisano beim Wahlkampf in MV: „Ich polarisiere“

Linken-Chef Pantisano beim Wahlkampf in MV: „Ich polarisiere“

Kanzlersturz? Warum kein Merz auch nicht die Lösung ist

Kanzlersturz? Warum kein Merz auch nicht die Lösung ist

Wagenknecht geht auf Distanz zur AfD

Wagenknecht geht auf Distanz zur AfD

Linke warnen Kanzler Merz vor Tankrabatt

Linke warnen Kanzler Merz vor Tankrabatt

AfD in Mecklenburg-Vorpommern zwei Punkte vor SPD

AfD in Mecklenburg-Vorpommern zwei Punkte vor SPD

SPD-Politikerin Manuela Schwesig kämpft in MV gegen die AfD

SPD-Politikerin Manuela Schwesig kämpft in MV gegen die AfD

Fund von Drohnen-Teilen löst Polizei-Großeinsatz aus

Fund von Drohnen-Teilen löst Polizei-Großeinsatz aus

Jens Spahn gibt letztes CDU-Amt ab – Feller folgt

Jens Spahn gibt letztes CDU-Amt ab – Feller folgt

Schäbig statt sexy? Was Berlin im Wahlkampf bewegt

Schäbig statt sexy? Was Berlin im Wahlkampf bewegt

Redakteurfavoriten
Vorhofflimmern – wer besonders gefährdet ist

Vorhofflimmern – wer besonders gefährdet ist

September 16, 2026
Das sind Deutschlands beliebtesten Fische

Das sind Deutschlands beliebtesten Fische

September 16, 2026
Volvo XC60 Facelift: Hohe Elektro-Reichweite für Plug-in-Hybrid

Volvo XC60 Facelift: Hohe Elektro-Reichweite für Plug-in-Hybrid

September 16, 2026
Werbung in Standard- und Premium-Abo – das regelt der neue Vertrag

Werbung in Standard- und Premium-Abo – das regelt der neue Vertrag

September 16, 2026
Neueste
CDU in NRW lehnt Kanzlertausch mit Friedrich Merz ab

CDU in NRW lehnt Kanzlertausch mit Friedrich Merz ab

September 16, 2026
Linken-Chef Pantisano beim Wahlkampf in MV: „Ich polarisiere“

Linken-Chef Pantisano beim Wahlkampf in MV: „Ich polarisiere“

September 16, 2026
Olympiasiegerin Julia Taubitz schwärmt von Uli Hoeneß

Olympiasiegerin Julia Taubitz schwärmt von Uli Hoeneß

September 16, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Zeit Heute. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Bedingungen
  • Kontakt
  • Werben

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.