
„Eine wahre Legende“
Deutscher WM-Schreck: Bulgarischer Trainer Penev verstorben
03.01.2026 – 19:32 UhrLesedauer: 1 Min.
Der bulgarische Fußball verliert eine seiner größten Persönlichkeiten. Dimitar Penev ist tot. Der ehemalige Trainer war auch in Deutschland kein Unbekannter.
Der bulgarische Fußball trauert um Dimitar Penev. Am Samstag gab der landeseigene Fußballverband den Tod des früheren Nationaltrainers bekannt. Er starb demnach nach langer Krankheit. Penev wurde 80 Jahre alt.
Verbandschef Geogi Ivanov würdigte den Verstorbenen. „Dies ist ein schwarzer Tag, nicht nur für den bulgarischen Fußball, sondern auch für den heimischen Sport und für unsere Gesellschaft insgesamt – eine wahre Legende wie Dimitar Penev hat uns verlassen.“ Ivanov betonte zudem: „Er war ein Mensch, der von absolut allen in Bulgarien geliebt und respektiert wurde.“
Als Spieler nahm Penev an drei Weltmeisterschaften teil (1966, 1970 und 1974). Seinen wohl größten Erfolg feierte er jedoch als Trainer. Von 1991 bis 1996 betreute er die bulgarische Nationalmannschaft und erreichte mit ihr bei der WM 1994 in den USA den vierten Platz. Im Viertelfinale bezwang sein Team damals die deutsche Nationalmannschaft unter Bundestrainer Berti Vogts mit 2:1.
2007 folgte eine weitere kurze Amtszeit als Nationaltrainer. Zudem wurde Penev, der auf nationaler Ebene als Coach mehrere Titel gewann, zum besten bulgarischen Trainer des 20. Jahrhunderts gekürt.










