
Trauer in Baden-Württemberg
Bürgermeister stürzt bei Unfall in den Tod
Aktualisiert am 18.02.2026 – 15:55 UhrLesedauer: 2 Min.
Bei einem schweren Autounfall in Baden-Württemberg kommt ein Mann ums Leben. Wenig später ist klar: Der Tote ist in der Region bekannt und beliebt.
Der Bürgermeister der im Landkreis Schwäbisch Hall gelegenen Stadt Gerabronn, Christian Mauch, ist bei einem schweren Autounfall ums Leben gekommen. Das bestätigte der Hauptamtsleiter der Stadt, Bernd Kneucker, der Deutschen Presse-Agentur, nachdem zuvor mehrere Medien über den Tod des parteilosen Bürgermeisters berichtet hatten.
Nach Angaben der Polizei fuhr der 40-Jährige in der Nacht auf Mittwoch mit seinem Wagen auf einer Kreisstraße in Gerabronn, als er nach rechts von der Fahrbahn abkam. Daraufhin prallte er mit seinem Auto frontal gegen einen Baum und stürzte an einem Abhang rund 35 Meter in die Tiefe. Er wurde in seinem Auto eingeklemmt und verstarb noch am Unfallort. Warum der Bürgermeister von der Straße abkam, ist noch unklar. Laut Polizei hatte es in der Region zuvor geregnet und geschneit.
Nach Informationen der „Bild“-Zeitung hatte Mauch kurz vor seinem Unfall noch an einer Feier anlässlich des 800-jährigen Bestehens der Stadt Gerabronn teilgenommen. Nach der Feier habe er sich ans Steuer seines VW Touran gesetzt und habe nach Hause fahren wollen.
Am Mittwochabend soll nach Angaben der „Südwest Presse“ ein stilles Gedenken in der katholischen Kirche stattfinden. Mauch war 2017 ins Amt des Bürgermeisters von Gerabronn gewählt worden. Er holte 60 Prozent der Stimmen. Der Diplom-Verwaltungswirt sei weit über die Stadtgrenzen hinaus geschätzt worden, heißt es in dem Bericht. Im Jahr 2025 sei er mit knapp 99 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt worden. Mauch hinterlässt seine Ehefrau und vier Kinder.
Gerabronn liegt im Landkreis Schwäbisch Hall im Nordosten Baden-Württembergs und hat rund 4.500 Einwohner.









