Ausgerechnet in Starnberg
Bürger sollen für Weihnachtsbeleuchtung spenden
08.11.2026 – 15:52 UhrLesedauer: 1 Min.
Ausgerechnet in zwei Kommunen am Starnberger See ist das Geld für die Weihnachtsbeleuchtung offenbar knapp. Das führt zu besonderen Maßnahmen.
Der Landkreis Starnberg gilt als der Kreis mit dem bundesweit höchsten verfügbaren Einkommen pro Kopf. Ausgerechnet dort bitten nun zwei Kommunen ihre Bürger um Spenden für die Weihnachtsbeleuchtung.
Die Gemeinde Tutzing am Starnberger See wirbt auf ihrer Homepage um Geld für LED-Weihnachtssterne, die die Ortsmitte zur Weihnachtszeit in Szene setzen sollen. Der Aufruf ist seit Mitte Oktober online.
Tutzing hat bereits Vorarbeiten geleistet
Laut Homepage hat der Gemeinderat die Spendenaktion beschlossen. Die Verwaltung habe die Vorarbeiten bereits geleistet. „An 18 Laternenmasten entlang der Hauptstraße wurden Steckdosen installiert, die Infrastruktur steht also bereit. Was jetzt noch fehlt, sind die eigentlichen Weihnachtssterne“, heißt es.
Ein Stern kostet laut Homepage 576 Euro. In dem Spendenaufruf heißt es: „Jede Spende ist willkommen und hilft dabei, die Hauptstraße möglichst bald weihnachtlich erstrahlen zu lassen.“ Die Gemeinde hofft, die Installation noch rechtzeitig zur diesjährigen Weihnachtszeit abschließen zu können.
Starnberg sammelt für „Lichtzöpfe“
Auch in Starnberg läuft eine ähnliche Aktion. Die City Initiative Starnberg wirbt um weitere „Lichtzöpfe“, die je nach Größe 455,57 oder 665,21 Euro kosten. Sie sollen bisher nicht ausreichend beleuchtete Straßen der Innenstadt schmücken, darunter die Maximilianstraße.
In dem Spendenaufruf heißt es: „Lassen Sie uns gemeinsam dazu beitragen, Starnberg festlicher und einladender zu gestalten. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass möglichst viele Straßen in warmem Lichterglanz leuchten und Starnberg in der Advents- und Weihnachtszeit zu einem Ort wird, in dem sich seine Bürger und Besucher gerne aufhalten.“











