
Gemeinsam mit Edeka startete Budni 2019 einen Expansionsversuch als Gegenschlag. Geplant waren zahlreiche neue Märkte außerhalb Hamburgs, unter anderem in Berlin und mehreren Regionen Deutschlands. Doch das Modell erwies sich als nicht tragfähig. Ab Ende 2022 zog sich Edeka schrittweise aus den gemeinsamen Filialen zurück. Teilweise übernahmen ausgerechnet Rossmann oder dm die Standorte. Ende 2025 existiert Budni bei Edeka nur noch als „Shop im Shop“ in rund 50 Märkten.
Als Gründe nannten beide Partner strategische Differenzen. Budni-Geschäftsführer Neumann räumte im „Abendblatt“ ein, Wettbewerb mit derselben Marke unter verschiedenen Betreibern sei „weder konstruktiv noch sinnvoll“. Die Zusammenarbeit in zentralen Bereichen bleibt allerdings bestehen.
Vom Traum, ganz Deutschland zu erobern, hat sich die traditionsreiche Drogeriekette verabschiedet. Auf der firmeneigenen Internetseite heißt es, man wolle „noch stärker in Hamburg wachsen“ und „nach Berlin und an die Ostsee expandieren“. Budni kehrt damit zu dem zurück, was das Unternehmen über Jahrzehnte stark gemacht hat: die enge Verwurzelung in Hamburg.










