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Home » Bremen siegt bei Union Berlin und atmet durch
Sport

Bremen siegt bei Union Berlin und atmet durch

By zeit-heute.deMärz 8, 20262 Mins Read
Bremen siegt bei Union Berlin und atmet durch
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Bundesliga, 25. Spieltag

Doppelschlag nach Roter Karte: Bremen holt wichtigen Sieg


Aktualisiert am 08.03.2026 – 19:39 UhrLesedauer: 2 Min.

In Berlin geraten die Norddeutschen in Rückstand. Eine Szene aber verändert den Spielverlauf nachhaltig.

Werder Bremen schöpft wieder Hoffnung im Abstiegskampf der Bundesliga: Die Norddeutschen siegten am Sonntagabend mit 4:1 (2:1) bei Union Berlin und klettern damit auf Platz 13 der Tabelle, mit nunmehr fünf Punkten Vorsprung auf die direkten Abstiegsränge.

Derrick Köhn (18. / Foulelfmeter) hatte die Gastgeber zwar in Führung gebracht, nur eine Minute später allerdings sah Berlins András Schäfer für ein grobes Foulspiel die Rote Karte. Danach kippte das Spiel: Olivier Deman (31.) und Jens Stage (35.) drehten die Partie mit einem Doppelschlag, Marco Grüll (66.) und der erst kurz zuvor eingewechselte Patrice Čović (90.+4) setzten die Schlusspunkte.

In Berlin, beim Team von Thiounes Kumpel Steffen Baumgart, begann Werder selbstbewusst und offensiv bemüht. In Ballbesitz tat sich Bremen allerdings schwer, ins letzte Drittel stießen die Grün-Weißen kaum vor. Auch Union blieb im Angriff blass. Die diversen hohen Hereingaben fing Werder-Torhüter Mio Backhaus problemlos ab.

Der erste grobe Abwehrpatzer hatte Folgen: Werders Niklas Stark hielt Ilyas Ansah und brachte den Berliner Angreifer zu Fall. Den fälligen Elfmeter verwandelte Köhn sicher. Der Jubel währte jedoch nur etwa eine Minute. Schäfer stieg Stage am Mittelkreis im Zweikampf auf den Fuß, Schiedsrichter Timo Gerach zückte sofort Rot – trotz des klaren Foulspiels eine harte Entscheidung.

Werder nutzte den personellen Vorteil umgehend, spielte sich am Berliner Strafraum fest und kam zu guten Chancen. Stages Schuss (22.) parierte Frederik Rönnow stark, kurz darauf zielte Yukinari Sugawara (24.) freistehend aus knapp zehn Metern zu hoch. Beim sehenswerten Deman-Schlenzer war Rönnow machtlos. Stage drehte das Spiel per Kopf nach einer Ecke.

Mit der Führung beendete Werder seine Daueroffensive und zog sich etwas zurück. Die merklich geschockten Berliner kamen bis zur Pause zu keiner nennenswerten Chance. Castro Puertas (44.) hatte dagegen das dritte Tor der Gäste auf dem Fuß.

Bremen kam energisch aus der Kabine und war prompt im Pech, als Stage nach einem sehenswerten Konter am Pfosten scheiterte (50.). Die Gäste blieben tonangebend und bespielten die vielen freien Räume, zwangen Union so zum Hinterherlaufen. Der in seiner Entstehung etwas glückliche dritte Treffer durch Grüll sorgte für die Entscheidung.

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