Nach US Open-Aus
Becker sorgt sich um Superstar: „So kann es nicht weitergehen“
Aktualisiert am 02.09.2026 – 09:19 UhrLesedauer: 1 Min.
Boris Becker coachte Novak Djoković mehrere Jahre lang. Nun spricht er über ein mögliches Karriereende des Serben.
Schmerzen, Tränen und konditionelle Probleme: Boris Becker hat sich besorgt um die Gesundheit von Novak Djoković gezeigt und öffentlich über ein mögliches Karriereende des serbischen Tennis-Superstars spekuliert. „So kann es nicht weitergehen – das tut mir in der Seele weh“, sagte Becker bei Sporteurope.tv: „Dafür ist er ein zu großer Superstar, deswegen wird er sich genau überlegen, wie es weitergeht.“
Rekordmann Djoković hatte sich bei seinem Erstrunden-Aus bei den US Open in bedenklicher Verfassung präsentiert, sich mehrfach übergeben und mit Tränen in den Augen auf dem Platz gestanden. „Ich habe jeden Moment auf dem Court gehasst“, sagte der 39-Jährige im Nachhinein.
Becker: „Er muss sich Gedanken machen über die Zukunft“
„Er muss sich Gedanken machen über die Zukunft“, befand Becker nun: „Ich hätte eine Idee, aber die sage ich nicht on air, sondern überlege nochmal ein bisschen. Irgendwann ist es eben auch vorbei, dann ist die Frage, wo schafft man diesen Schritt.“
Becker hatte Djoković zwischen 2013 und 2016 drei Jahre lang gecoacht – in dieser Zeit holte der Serbe sechs seiner 24 Grand-Slam-Titel. Der 39-Jährige schaffte es im Januar nach einem Sieg über Jannik Sinner sogar noch einmal in das Finale der Australian Open, das er gegen Carlos Alcaraz verlor. In Wimbledon erreichte er das Halbfinale.
