1. Runde im DFB-Pokal

Dortmund löst Pflichtaufgabe – BVB-Jungstar mit Reaktion

Aktualisiert am 01.09.2026 – 22:43 UhrLesedauer: 2 Min.

Samuele Inácio konnte mit einem Doppelpack Selbstvertrauen tanken. (Quelle: IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Tonhäuser/imago)

Eine halbe Stunde hält der Außenseiter gut mit, dann drehen die BVB-Stars auf. Innerhalb von sieben Minuten stellen sie klare Verhältnisse her.

Borussia Dortmund hat seine Pflichtaufgabe in der 1. Runde des DFB-Pokals gegen den Hamburger Vertreter HEBC mit einem 5:0 (4:0) souverän erfüllt. Der Hamburger Stadtteilclub durfte sich immerhin über einen Rekord freuen: Dank des Umzugs ins Volksparkstadion kamen 45.917 Zuschauer. So viele Besucher waren noch nie bei einem DFB-Pokal-Spiel mit Beteiligung eines Fünftligisten.

Nachdem der BVB offensiv ein paar Probleme hatte, brachte ein Eigentor von Janek Wrede nach 33. Minuten die Erlösung. Anschließend trafen Daniel Svensson (36. Minuten) und Jungstar Samuele Inácio, der noch am Wochenende die Rote Karte gesehen hatte, doppelt (41./45.+2). Nach dem Seitenwechsel war außerdem Fabio Silva erfolreich (59.).

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Die Nachricht des Tages aus Borussen-Sicht verkündete der Vizemeister aber schon unmittelbar vor der Partie: Drei Tage nach der schlimmen Knieverletzung von Giannis Konstantelias (Kreuzbandriss) ist Ersatz gefunden, der 19-jährige Ethan Nwaneri wechselt auf Leihbasis für eine Saison vom FC Arsenal nach Dortmund. „Für uns war Ethans Verpflichtung die sportlich nun bestmögliche Lösung“, sagte Dortmunds Sport-Geschäftsführer Lars Ricken.

So lief das Spiel

Borussen-Coach Niko Kovač nutzte die Partie am Dienstagabend gegen den Fünftligisten, um Spielpraxis zu verteilen. Drei Tage nach dem 2:0-Sieg zum Bundesliga-Auftakt gegen den Hamburger SV veränderte er seine Startformation auf sieben Positionen. So durfte im Tor etwa Alexander Meyer anstelle von Gregor Kobel ran, Serhou Guirassy bekam ebenso eine Pause wie Joane Gadou. Konstantinos Karetsas wurde erst spät eingewechselt.

Es dauerte – vielleicht auch aufgrund der vielen Wechsel – bis Dortmund seiner haushohen Favoritenrolle gerecht wurde. Während es vorne zunächst an Präzision fehlte, versteckten sich die Hamburger keineswegs und verzeichneten in der Anfangsphase sogar zwei Abschlüsse. Mit zunehmender Spielzeit riss der BVB die Partie immer mehr an sich und erspielte sich etliche Torchancen. Pluspunkte sammelte auch der 18 Jahre alte Inácio, der gegen den HSV noch mit seinem Blitzrot und anschließendem Flaschenwurf für Schlagzeilen gesorgt hatte.

Der HEBC um Robert Schick verteidigte leidenschaftlich und zeigte auch immer wieder Ansätze anch vorn. (Quelle: IMAGO/Fernando Soares/imago)
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