1. FC Köln

Kessler hält Wort: Jetzt ist der FC-Kader bereit


02.09.2026 – 03:27 UhrLesedauer: 3 Min.

Thomas Kessler: Der Sportvorstand hat im Hintergrund den Kader zusammengestellt.

Thomas Kessler: Der Sportvorstand hat im Hintergrund den Kader zusammengestellt. (Quelle: IMAGO/Ulrich Hufnagel/imago)

Nach Mikey Moore auch noch Borna Sosa: Der 1. FC Köln schließt mit dem zehnten Neuzugang seinen Kader-Umbruch ab. Was ist in diesem Sommer passiert?

Der 1. FC Köln hat am Dienstag mit Borna Sosa den zehnten Neuzugang des Transfersommers präsentiert. Zusammen mit den verpflichteten Leihspielern der vergangenen Saison hat der FC insgesamt 13 Transfers auf der Habenseite. Dem gegenüber stehen 15 Abgänge, fünf auf Leihbasis. Finanziell hat sich der FC mit einem Minus von rund acht Millionen Euro keinesfalls verhoben. Der Verkauf von Jakub Kaminski machte es möglich.

Während die Transfer-Saga um Said El Mala in Köln monatelang alles überstrahlte, arbeitete Thomas Kessler im Hintergrund an den größten Baustellen im Kader. Diese waren nicht nur sportlicher Natur. Der Sportchef wollte eine neue Führung mit einer neuen Mentalität etablieren. Ein Blick auf die einzelnen Positionen:

Defensive: Mehr Erfahrung und Körperlichkeit

Im Tor blieb fast alles, wie es war. Marvin Schwäbe und Ron-Robert Zieler waren schon gesetzt. Hinzu kam mit Martin James eine talentierte Nummer drei. Wichtiger war, was Kessler in der Viererkette veränderte: Mit Sosa und Gideon Mensah hat der FC zwei neue Linksverteidiger – Sosa offensivstark, Mensah defensiv orientiert. Beide international erfahren, beide Persönlichkeiten.

Dazu kam mit Luka Lochoshvili ein Linksfuß für die Innenverteidigung, der sich direkt zum neuen Abwehrchef emporschwang. Der Georgier mit Türsteher-Format zeigte direkt am 1. Spieltag gegen Hoffenheim, wie wichtig er werden kann. Zusammen mit den beiden Neuen ganz links bekommt die FC-Abwehr deutlich mehr Stabilität.

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Mittelfeld: Das neue Zentrum

Im Mittelfeld sortierte Kessler eiskalt aus. Martel weg, Huseinbasic weg, Chavez weg, Kainz weg. Vier Spieler gingen, dafür kam mit Ellyes Skhiri vor allem der neue Strategie und verlängerte Arm des Trainers für die Sechs. Paul Okon-Engstler ist wohl der überraschendste Transfer des Sommers, ihn hatte niemand auf dem Schirm. Er bringt enormes Laufpensum und einen guten linken Fuß mit. Wenn Skhiri wieder zu alter Form findet und der Australier hält, was er verspricht, nimmt der FC im Mittelfeld wieder Fahrt auf.

Flügel-Power: Mehr als nur El Mala

Die neue Flügelzange heißt Said El Mala und Mikey Moore. Mit diesem Duo hat Kessler ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Der Deutsche blieb, der Engländer kam. Dahinter soll mit Reigan Heskey ein Top-Talent lernen, während sich Linton Maina und Jan Thielmann strecken müssen, um überhaupt noch auf Spielzeit zu kommen. Der FC verspricht sich mehr Tempo, mehr Tiefe, mehr Dribblings und mehr Torgefahr. Insbesondere Moore dürfte als Gegenpol zu El Mala von großem Wert sein.

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