Keine Rückkehr auf die Tour
Boris Becker: „Meine Zeit als Trainer ist vorbei“
07.04.2026 – 14:16 UhrLesedauer: 2 Min.
Boris Becker will nicht mehr als Tennis-Trainer arbeiten. Stattdessen setzt er auf neue berufliche Ziele – und mehr Zeit für die Familie.
Der sechsmalige Grand-Slam-Sieger Boris Becker hat eine Rückkehr auf die Profi-Tour als Trainer ausgeschlossen. Das erklärte der 58-jährige Ex-Tennisstar am Rande der Laureus World Sports Awards in Madrid. Als informeller Berater steht er einzelnen Spielern aber weiterhin zur Verfügung.
In einer Medienrunde sagte Becker: „Ich möchte keine Namen nennen, aber ich wurde oft gefragt, ob ich in den Trainer-Zirkus zurückkehren möchte, habe aber abgelehnt.“ Seinen Fokus legt er auf die Tätigkeit als TV-Experte: „Ich habe andere berufliche Ziele – ich arbeite viel mehr im Medienbereich. Das könnte ich nicht tun, wenn ich wieder als Coach in Vollzeit arbeiten würde.“
Telefonische Beratung schließt Becker dagegen nicht aus. Er sagte: „Ich habe immer gesagt, dass ich offen für Telefonanrufe bin, wenn mich jemand von den Jungs anrufen will – und vielleicht haben sie das getan. Ich teile ihnen immer meine Sichtweise mit. Aber: Ohne, dass A jemand davon weiß. Und B, dass ich auf den Trainingsplatz zurückkehre.“
Nach seiner aktiven Karriere hatte Becker den früheren Weltranglisten-Ersten Novak Djoković mit großem Erfolg trainiert. Zwischen Ende 2013 und Ende 2016 führte er den Serben zu sechs Grand-Slam-Titeln.
Im Anschluss war er von August 2017 bis Ende 2020 als „Head of Men’s Tennis“ für den Deutschen Tennis Bund tätig. Von Oktober 2023 bis Februar 2024 folgte ein Kurzzeit-Engagement beim dänischen Top-Ten-Profi Holger Rune, Beckers bislang letzter Trainer-Tätigkeit.











