Lebensmittelwarnung

Dringender Rückruf: Bohnenkraut mit Schadstoffen belastet

19.10.2026 – 04:02 UhrLesedauer: 1 Min.

Bohnenkraut der Ulrich Walter GmbH: Das Produkt kann die Leber schädigen. (Quelle: lebensmittelwarnung.de)

In Hamburg ist kontaminiertes Bohnenkraut in den Handel gelangt. Laut Warnportal wurden Pyrrolizidinalkaloide nachgewiesen.

Die Ulrich Walter GmbH aus Diepholz ruft gerebeltes, getrocknetes Bohnenkraut in der 25-Gramm-Packung zurück. Grund ist laut Portal lebensmittelwarnung.de eine Kontamination mit Pyrrolizidinalkaloiden und deren N-Oxiden. In der Meldung heißt es, Pyrrolizidinalkaloide könnten bei Aufnahme gesundheitsschädlich sein, vor allem wegen ihrer leberschädigenden Wirkung. Einige dieser Stoffe seien zudem genotoxisch: Sie könnten das Erbgut schädigen und das Krebsrisiko erhöhen. Angaben zu Messwerten oder Erkrankungen macht die Meldung nicht.

In Hamburg ist das Produkt ebenfalls von der Warnung betroffen. Neben Hamburg sind elf weitere Bundesländer betroffen: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Schleswig-Holstein und Thüringen. Angaben zu Verkaufsstellen oder Händlern enthält die Meldung nicht.

Betroffen sind drei Chargen:

  • Charge 103150 (Mindesthaltbarkeitsdatum 31.08.2028)
  • Charge 104062 (Mindesthaltbarkeitsdatum 31.12.2028)
  • Charge 104731 (Mindesthaltbarkeitsdatum 31.03.2029)

Zur Identifikation nennt die Meldung die Artikelnummer 1546 und die EAN 4012346154695.

Wer das Bohnenkraut zu Hause hat, soll es laut Meldung nicht verzehren. Betroffene können das Produkt an der jeweiligen Verkaufsstelle zurückgeben.

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