Vorbereitung auf neue Saison
Biathlon-Weltcupsiegerin unterzieht sich Augen-OP
30.05.2026 – 07:26 UhrLesedauer: 1 Min.
Lou Jeanmonnot will mit verbesserter Sehkraft in die neue Saison starten. Nach ihrer OP gibt es einen klaren Zeitplan.
Lou Jeanmonnot hat sich einer Augenoperation unterzogen. Die französische Biathlon-Weltcupsiegerin will mit verbesserter Sicht in die Vorbereitung auf die kommende Saison starten.
Die Operation fand in ihrer Heimatregion Doubs statt, wie die Zeitung „Le Progres“ berichtet. Jeanmonnot hatte bereits seit Längerem mit dem Gedanken gespielt, sich operieren zu lassen. Dass sie Probleme mit den Augen hatte, war spätestens nach dem Verfolgungsrennen am Holmenkollen im März öffentlich bekannt geworden.
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Damals sagte Jeanmonnot dem Sender „La Chaine l’Équipe“: „Ich schaue jetzt schon darauf, was ich für den kommenden Winter verbessern kann – sei es mein Gewehr oder meine Sehkraft. Ich trage Kontaktlinsen und glaube, dass ich in diesem Bereich etwas ändern muss.“
Jeanmonnot war vor OP „etwas beunruhigt“
Sie fühle sich mit ihren Schwierigkeiten „immer weniger wohl“, erklärte die Französin, die deshalb „eine Operation in Betracht zog“. Nun hat sie den Schritt gewagt. Die Operation scheint gut verlaufen zu sein. Im Vorfeld hatte Jeanmonnot noch eingestanden, etwas nervös zu sein: „Das ist schon etwas beunruhigend, da es sich dabei schließlich auch um mein Arbeitsinstrument handelt.“
Ende Juni will die Biathletin wieder voll ins Training einsteigen. Beim Trainingslager in Premanon will sie nach ihrer vergangenen Fabelsaison wieder mitmischen.
Jeanmonnot hatte in der Saison 2025/2026 die große Kristallkugel gewonnen und zudem vier olympische Medaillen geholt: zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze. Entsprechend groß sind die Hoffnungen beim französischen Ski-Verband, auch im kommenden Winter wieder Erfolge feiern zu können.











