Hund getötet
Behörde warnen vor „aggressivem“ Fuchs in der Hauptstadt
18.04.2026 – 10:19 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Fuchs greift mehrere Hunde an – und tötet auch einen der Vierbeiner. Die Behörden beziehen Stellung.
In Berlin-Reinickendorf hat ein Fuchs seit Ende Januar mehrere Hunde angegriffen und eines der Tiere getötet. Das Bezirksamt warnt die Bevölkerung und ruft dazu auf, Hunde anzuleinen und Abstand zu Wildtieren zu halten. Der Fuchs sei „auffällig aggressiv“.
Das Tier trat vor allem rund um die Brusebergstraße und die Klamannstraße in Erscheinung – einem Kiez nahe einem großen Friedhof. Dort biss es sowohl frei laufende als auch angeleinte Hunde. Vereinzelt sollen auch Hundehalter angegriffen worden sein. Der bislang letzte gemeldete Vorfall ereignete sich am 12. April.
Bezirksstadtrat Sebastian Pieper (CDU) betonte: „Die Vorfälle nehmen wir sehr ernst.“ Zugleich stellte er klar: „Es handelt sich nach aktuellem Stand um ein einzelnes Tier, das nicht repräsentativ für die Fuchspopulation in der Stadt ist.“
Die Behörden bitten darum, Hinweise zu dem Tier an die zuständigen Stellen oder die Polizei zu melden. Das Ordnungsamt plant zudem eine Informationsveranstaltung für Anwohner des betroffenen Gebiets. Ebenso weisen die Behörden darauf hin, dass das Füttern von Füchsen verboten ist – und auch entsprechend geahndet werde. Anwohner sollen Abstand zu dem Tier halten und frei laufende Füchse umgehend den Behörden melden.
