Video zeigt die Sekunden vor dem Sturz

Seil vergessen – Studentin in die Tiefe geworfen


Aktualisiert am 14.06.2026 – 16:03 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein brasilianischer Krankenwagen (Symbolbild): Ein Brückensprung endet für eine junge Frau tödlich. (Quelle: sidneydealmeida.com/imago)

Eine Studentin wagt in Brasilien einen spektakulären Brückensprung. Kurz nach dem Absprung wird klar: Etwas Entscheidendes fehlt. Die 21-Jährige überlebt nicht.

Ein Sprung von einer Brücke endet für eine junge Frau in Brasilien mit dem Tod. Maria F. stürzte etwa 40 Meter in die Tiefe – offenbar, weil sie nicht gesichert war. Die 21-Jährige wollte an einer Brücke in Limeira im Bundesstaat São Paulo einen Rope-Jumping-Sprung absolvieren. Dabei wird eine Person mit einem Seil gesichert und von einer Brücke gestoßen oder springt selbst. Doch bei Maria F. soll genau dieses Sicherungsseil gefehlt haben.

Videoaufnahmen zeigen die letzten Sekunden vor dem Unglück. Darauf ist zu sehen, wie drei Männer die junge Frau über die Brüstung der Brücke heben. Dann wird sie mit dem Kopf voran von der Brücke geworfen. Das Seil bleibt sichtbar auf dem Boden liegen. Kurz darauf ist ein markerschütternder Schrei zu hören.

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Anwesende rufen: „Leute, das Seil!“ Da ist es bereits zu spät. Die 21-Jährige stürzt ungesichert in die Tiefe. Rettungskräfte konnten später nur noch ihren Tod feststellen.

Verlobter der Toten wird zum Zeugen des Unglücks

Die junge Frau lebte im Großraum São Paulo. Die 21-Jährige hatte nach Angaben der brasilianischen Zeitung „O Globo“ Sportwissenschaft und Sportmanagement studiert. In sozialen Netzwerken veröffentlichte sie regelmäßig Beiträge zu Sport, Natur und ihrem Alltag.

Wenige Stunden vor dem Unglück soll sie ihren geplanten Sprung noch auf Instagram angekündigt haben. Mehrere Medien berichten, dass sie ein Identifikationsarmband gezeigt und Fotos mit Mitarbeitern des Anbieters veröffentlicht habe. Dazu soll sie scherzhaft geschrieben haben: „Wer war der Verrückte, der mich von einer Brücke springen lässt?“

Nach Angaben von „O Globo“ wurde ihr Instagram-Profil kurz nach ihrem Tod gelöscht. Ihr Verlobter, der den Unfall mit angesehen haben soll, erlitt laut Polizeiangaben einen Schock und musste medizinisch versorgt werden.

Sechs Männer festgenommen – Verdächtige im Wald aufgespürt

Die Militärpolizei leitete unmittelbar nach dem Vorfall Ermittlungen ein. Nach Angaben der Behörden wurden insgesamt sechs Männer festgenommen, die mit der Durchführung des Sprungs in Verbindung stehen sollen.

Zwei von ihnen versuchten laut „O Globo“ zunächst zu fliehen. Die Verdächtigen seien in einem Waldgebiet gesucht und schließlich mithilfe eines Polizeihubschraubers aufgespürt worden. Anschließend wurden sie den Ermittlern übergeben.

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