Fahrer schlief wohl ein

Reisebus-Unfall in Ungarn: Mindestens zwölf Tote


Aktualisiert am 16.08.2026 – 10:33 UhrLesedauer: 2 Min.

Der verunglückte Reisebus: Bei den Bergungsarbeiten kommt auch ein Kran zum Einsatz. (Quelle: Zoltan Mathe/dpa)

Der Fahrer eines Reisebusses verliert die Kontrolle – und kommt von der Fahrbahn ab. Es gibt mehrere Tote.

Bei dem Unfall eines Reisebusses im Osten Ungarns sind in der Nacht zum Sonntag mindestens zwölf Menschen gestorben. Wie die Polizei der Bezirkshauptstadt Miskolc mitteilte, erlitten mindestens zehn weitere Reisende schwere Verletzungen. Laut dem Rettungsdienst wurden weitere 37 Personen leicht verletzt.

Der Unfall ereignete sich auf der Autobahn M3 bei Mezökeresztes – also circa 140 Kilometer östlich von Budapest. Das Fahrzeug war von der Fahrbahn abgekommen und in einen Straßengraben gestürzt.

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Der Reisebus hat ein polnisches Kennzeichen. Wie die ungarische Nachrichtenagentur MTI schreibt, befanden sich in dem Bus 57 Passagiere und zwei Fahrer. Laut der polnischen Nachrichtenagentur PAP sind alle Toten polnische Staatsbürger.

Die Unfallstelle: Der Bus rutschte wohl mehrere Meter in die Tiefe. (Quelle: Zoltan Mathe/dpa)

Unter Berufung auf die Behörde Woiwodschaft Karpatenvorland schreibt die Nachrichtenagentur weiter, dass es sich bei den Passagieren um eine Pilgergruppe handele. Sie sollen auf dem Rückweg aus Bosnien und Herzegowina gewesen sein.

Ermittler haben Verdacht gegen Busfahrer

Der Unfall soll sich in einem geraden Streckenabschnitt ereignet haben. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen kam es zu dem Unfall, weil der Fahrer am Lenkrad eingeschlafen ist. Er wurde von den Behörden festgenommen.

Wie MTI berichtet, sind die Einsatzkräfte unter anderem mit Kränen vor Ort. Um die Opfer bergen zu können, musste der Bus angehoben werden. Insgesamt seien 14 Rettungswagen im Einsatz gewesen.

Ungarns Regierungschef Péter Magyar äußerte sich auf Facebook zu dem Unfall. Er sprach den Angehörigen der Opfer sein Mitleid aus.

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