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Home » Beschäftigung in Deutschland sinkt – 486.000 Jobs weniger im ersten Quartal
Wirtschaft

Beschäftigung in Deutschland sinkt – 486.000 Jobs weniger im ersten Quartal

By zeit-heute.deMai 19, 20262 Mins Read
Beschäftigung in Deutschland sinkt – 486.000 Jobs weniger im ersten Quartal
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Negativtrend setzt sich fort

Beschäftigung sinkt – 486.000 Jobs weniger im ersten Quartal

Aktualisiert am 19.05.2026 – 09:28 UhrLesedauer: 1 Min.

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Maurer bei der Arbeit: Insbesondere das Baugewerbe ist vom Stellenabbau betroffen. (Quelle: IMAGO/imago)

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Während in der EU mehr Menschen arbeiten, geht die Beschäftigung in Deutschland zurück. Welche Branchen besonders betroffen sind, zeigt eine Statistik.

In Deutschland waren im ersten Quartal dieses Jahres weniger Menschen erwerbstätig als zuvor. Die Zahl der Erwerbstätigen sank im Vergleich zum Vorquartal um 486.000 Personen oder 1,1 Prozent auf 45,6 Millionen Menschen, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Bereinigt um die zum Jahresbeginn üblichen Saisoneffekte bleibt immer noch ein Rückgang um 61.000 Menschen oder 0,1 Prozent.

Der Rückgang setzt einen seit Sommer 2025 verzeichneten Negativtrend fort. Auch im Jahresvergleich ging die Beschäftigung zurück: Sie lag 0,3 Prozent unter dem Wert aus 2025.

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Jobs in der Industrie und am Bau fehlen

Vom Stellenabbau besonders stark betroffen sind das produzierende Gewerbe (-2,1 Prozent) und das Baugewerbe (-1,1 Prozent). Diesen Verlusten standen nur geringe Zuwächse in den Dienstleistungsbereichen gegenüber: Hier nahm die Beschäftigung um 45.000 Personen oder 0,1 Prozent zu. Allein der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit wuchs deutlich um 181.000 Stellen (+1,5 Prozent).

In der Volkswirtschaft sank die Zahl der sozialversicherungspflichtig versicherten Arbeitnehmer um 120.000 oder 0,3 Prozent auf 42 Millionen, die der Selbstständigen um 37.000 oder 1,0 Prozent auf 3,6 Millionen. Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen blieb mit 15,7 Milliarden Stunden unverändert – weniger Personen arbeiten etwas länger.

Im Euroraum stieg die Erwerbstätigkeit im gleichen Zeitraum um 0,5 Prozent, in der gesamten EU um 0,6 Prozent. Deutschland entwickelt sich damit schwächer als der europäische Durchschnitt.

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