
Nach umstrittenem Tennis-Match
Berliner CDU-Fraktion berät über Wegner und Stromausfall
Aktualisiert am 08.01.2026 – 07:56 UhrLesedauer: 1 Min.
Berlins Regierender Bürgermeister gerät unter Druck. Ein Tennis-Match während des großflächigen Stromausfalls sorgt für viel Kritik. Jetzt bespricht sich die CDU-Fraktion.
Die CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus will sich am heutigen Morgen in einer kurzfristig angesetzten Telefonkonferenz über den tagelangen Stromausfall austauschen. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner nimmt an der Besprechung teil, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Fraktionskreisen erfuhr. Auch sein umstrittenes Tennis-Match wenige Stunden nach dem Blackout werde demnach eine Rolle spielen. Die Besprechung soll um 8 Uhr starten. Zuvor hatten mehrere Medien, darunter die „B.Z.“ berichtet.
Den Angaben zufolge soll die Schalte allen Berliner CDU-Abgeordneten die Möglichkeit bieten, sich auszutauschen. Auch das Krisenmanagement soll den dpa-Informationen zufolge besprochen werden. Es sei keine reguläre Sitzung. Die nächste Sitzung finde kommenden Dienstag statt.
Wegner steht wegen seines Agierens im längsten Stromausfall der Berliner Nachkriegsgeschichte unter Druck. Der CDU-Politiker räumte ein, am Samstag wenige Stunden nach Beginn des Blackouts im Berliner Südwesten Tennis gespielt zu haben – während sich 100.000 Betroffene ohne Strom und Heizung, Internet und Handy-Empfang mitten im Winter große Sorgen machten, vor Ort eilig Notunterkünfte aufgebaut wurden und Hilfe anlief. Er spielte zusammen mit seiner Lebensgefährtin, Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (beide CDU).
Wegner ist auch Spitzenkandidat der CDU für die Abgeordnetenhauswahl im September.










