Berliner Denkmal
Bereich abgesperrt: Grundgesetz-Kunstwerk wird sicherer
26.10.2026 – 15:23 UhrLesedauer: 1 Min.
Die in den Gehweg eingelassenen Stahlplatten am Grundgesetz-Denkmal in Berlin sind zur Rutschfalle geworden. Jetzt wird nachgebessert.
Am Grundgesetz-Denkmal in Berlin-Mitte laufen derzeit Bauarbeiten. Der Bundestag lässt die Stahlplatten, die in den Gehweg eingelassen sind, mit einer Sandstrahlanlage aufrauen, um die Rutschgefahr zu beseitigen. Die Arbeiten sollen bis Freitag abgeschlossen sein.
Während der Arbeiten sind einige der rund drei Meter hohen Glasscheiben am Jakob-Kaiser-Haus mit Brettern abgedeckt. Ein Bauzaun mit einem Hinweis auf die Sandstrahlarbeiten sichert den Bereich ab. Nach Angaben des Bundestags kommt es dabei zu Staubentwicklung und starken Geräuschen.
Glasscheiben sind mehrere Meter hoch
Die Kunstinstallation „Grundgesetz 49“ stammt vom israelischen Künstler Dani Karavan. Sie besteht aus 19 jeweils etwa drei Meter hohen Glasscheiben, in die die 19 Grundrechtsartikel des Grundgesetzes per Laser eingraviert sind. Das Werk steht an der Spreepromenade in Berlin-Mitte.
