
„Bergdoktor“-Star Monika Baumgartner musste schon von vielen Wegbegleitern Abschied nehmen. Wie sie selbst mit dem Thema Tod umgeht, erzählt sie im t-online-Interview.
Seit 2008 ist Monika Baumgartner als Lisbeth Gruber ein fester Bestandteil von „Der Bergdoktor“. Wenn am 8. Januar 2026 die 19. Staffel beginnt, bleibt ein Satz von Baumgartners Serienfigur besonders hängen: „Man ist von jetzt auf gleich nicht mehr da“, sagt Lisbeth zu ihrem Sohn Martin Gruber (Hans Sigl). Im Gespräch mit t-online äußert die Schauspielerin persönliche Gedanken über das Älterwerden und den Tod.
Zudem spricht Baumgartner über schmerzhafte Verluste, die Frage, was nach dem Leben kommt – und was ihr derzeit große Sorgen bereitet.
t-online: Frau Baumgartner, in einer neuen „Bergdoktor“-Folge sagt Ihre Rolle den Satz: „Man ist von jetzt auf gleich nicht mehr da.“ Denken Sie selbst oft über den Tod nach?
Monika Baumgartner: Natürlich. Ich werde nächstes Jahr 75. Da ist es logisch, dass man sich damit beschäftigt. Die Einschläge kommen näher – viele wunderbare Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich jahrelang gearbeitet habe, sind nicht mehr da. Das macht einem bewusst, dass man im letzten Teil des Lebens angekommen ist. Je älter man wird, desto mehr wird einem die eigene Endlichkeit klar.
Gab es zuletzt einen besonders schmerzhaften Moment?
Vor zwei Monaten musste ich meine Katze einschläfern lassen, die mich 15 Jahre begleitet hat. Das war furchtbar. Der Tod ist allgegenwärtig. Klar weiß man, dass jeder sterben muss, aber man drückt es oft weg. Ich bewundere Menschen, die so darüber reden können, als wäre es nichts. Aber ich kenne wenige, denen das wirklich gelingt.
Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod – an ein Wiedersehen mit Ihrer Katze, Ihrer Familie, Ihren Kollegen?
Ich glaube, man darf glauben, was einem hilft. Manchmal denke ich, da gibt es etwas. Dann wieder kommt mir das wie ein Schmarrn vor. Es schwankt – zumindest bei mir.
In „Der Bergdoktor“ fliegen Sie als Lisbeth Gruber in einem Segelflieger. Haben Sie das wirklich selbst gemacht?
Ja, klar! Das war schon etwas Besonderes. Alles ist sehr eng, daran muss man sich erst gewöhnen. Aber ich liebe es, neue Dinge auszuprobieren – besonders, wenn man sie sonst im Leben nie machen würde.











