
Tipps für Hundehalter
Gassigehen bei Kälte: Wann wird es gefährlich?
09.01.2026 – 08:04 UhrLesedauer: 2 Min.
Hunde brauchen Auslauf – auch bei niedrigen Temperaturen im Winter. Doch ab wann wird es gefährlich?
Aber was bedeutet das für Hundebesitzer, die mit ihrem Vierbeiner Gassigehen müssen? Wer kein Haus mit Garten hat, in dem der Hund sein Geschäft erledigen kann, muss zwangsläufig vor die Haustür. Doch anders als Menschen können Tiere nicht sagen, wann es ihnen zu kalt wird. Allerdings gibt es klare Anzeichen und Temperaturgrenzen, an denen man sich orientieren kann.
Wann ein Hund friert, hängt von mehreren Faktoren ab – darunter Größe, Körperbau, Fellbeschaffenheit, Rasse und Alter. Tierärzte und Experten nennen dabei grobe Richtwerte: Für gesunde, mittelgroße Hunde mit dichter Unterwolle beginnt es bei Temperaturen unter minus 5 Grad Celsius kritisch zu werden. Kleine Hunde oder Rassen mit dünnem oder keinem Unterfell, wie Windhunde oder Französische Bulldoggen, reagieren oft schon ab 5 Grad empfindlich.
Auch wenn Hunde natürlich nicht reden können – sie zeigen recht deutlich, wenn sie frieren. Anzeichen dafür können sein:
Diese Signale sollte man ernst nehmen. Gefährlich wird es, wenn sich erste Symptome einer Unterkühlung zeigen: langsame Bewegungen, Apathie oder glasige Augen können darauf hinweisen, dass der Kreislauf bereits betroffen ist. In solchen Fällen sollten Sie besser einen Tierarzt aufsuchen, um Schlimmeres zu vermeiden.
Der Deutsche Tierschutzbund empfiehlt: „Je nach Hundetyp kann es schon bei wenigen Plusgraden notwendig sein, Spaziergänge abzukürzen oder das Tier mit einem Mantel zu schützen.“ Entscheidend ist dabei, dass das Kleidungsstück gut sitzt, wasserabweisend ist und die Bewegungsfreiheit nicht einschränkt.
Auch die Pfoten verdienen besondere Aufmerksamkeit. Vor dem Spazierengehen sollte man sie mit Pfotenbalsam einreiben, was Schmerzen und Verletzungen durch Schnee, Eis und Streusalz vorbeugen kann. Nach der Tour sollten die Pfoten mit lauwarmem Wasser abgespült und kleine Eisklumpen zwischen den Ballen sofort entfernt werden. Bei empfindlichen Tieren können auch Pfotenschutzschuhe verwendet werden.










