
Verirrte Schafe
Chaos bei Penny – Blökende Meute stürmt Discounter
Aktualisiert am 07.01.2026 – 01:16 UhrLesedauer: 1 Min.
20 Minuten Chaos im Discounter: Dutzende Schafe spazieren in das Lebensmittelgeschäft – und erschrecken mit ihrem Besuch Kunden und Angestellte.
Tierischer Besuch in einem Supermarkt in Unterfranken: Rund 50 Schafe sind am Montagmorgen in Burgsinn (Landkreis Main-Spessart) in eine Filiale des Discounters Penny eingedrungen – mitten während des laufenden Betriebs. Die Tiere hielten sich etwa 20 Minuten lang zwischen Regalen im Kassenbereich auf und blökten lautstark.
Wie der Schäfer Dieter Michler der „Main-Post“ erklärte, habe sich die Gruppe kurz zuvor von seiner Herde gelöst. Etwa 500 Tiere habe er gerade auf einem schmalen Pfad am Rand eines Gewerbegebiets entlanggeführt, als sich rund 50 Tiere verselbstständigt hätten. Sie hätten den Anschluss verloren und seien dann über den Parkplatz des Supermarkts direkt in den Laden reinmarschiert.
Was die Tiere zum Supermarktbesuch motiviert haben könnte, blieb unklar. Der Schäfer vermutete, dass möglicherweise eines der Schafe einem Kunden mit Einkaufstasche gefolgt und die restliche Gruppe in typischer Schafsmanier hinterhergetrottet sei.
In der Filiale sorgte die tierische Besuchergruppe für Aufsehen – einige Beobachter hielten den tierischen Besuch auf Fotos fest. Die Schafe hinterließen mehr als nur Erinnerungen. Nach der Verirrung blieb eine deutlich sichtbare Spur aus Kötteln zurück. Der Markt wurde im Anschluss gereinigt.
Ein Sprecher von Penny betonte auf Anfrage, man plane keine Forderungen gegen den Schäfer zu stellen.










