Hängebrücke als Highlight
Bayerische Dolomiten: Panorama-Wanderung bei München
18.05.2026 – 19:53 UhrLesedauer: 2 Min.
Wer wandern möchte wie in den Dolomiten, dafür aber nicht bis nach Südtirol fahren möchte, kann das auch unweit von München. Hier gibt es sogar eine Hängebrücke.
Rund zwei Autostunden von München entfernt befindet sich die Gemeinde Ramsau bei Berchtesgaden. Es ist auch als erstes Bergsteigerdorf Deutschlands bekannt und der Ausgangspunkt für den berühmten Watzmann. Davon abgesehen gibt es auch weitere Möglichkeiten, um die Natur zu Fuß zu erkunden. Denn wer keine Zeit hat, bis nach Südtirol zu fahren, trotzdem aber ein ähnliches Panorama wie in den Dolomiten möchte, sollte zu dieser Alm laufen.
Das Ziel der rund dreieinhalb Stunden langen Wanderung ist die Bindalm. Sie befindet sich kurz vor dem historischen Salzsäumerpass Hirschbichl sowie dem gleichnamigen Wirtshaus Hirschbichl. Start und gleichzeitig auch der Parkplatz für die Wanderung ist der Hintersee in der Gemeinde Ramsau. In dem rund 15 Minuten von Berchtesgaden entfernten Ort geht es los ins Klausbachtal an der Deutsch-Österreichischen Grenze.
Wanderung zur Bindalm mit zwei Highlights
Durch das Klausbachtal führen breite und einfach zu gehende Wege durch den Nationalpark Berchtesgaden in Richtung Bindalm. Die Strecke ist insgesamt knapp 13 Kilometer lang und hat 319 Höhenmeter. Sie wird als längere, jedoch einfache Wanderung mit moderater Steigung beschrieben.

Im Verlauf der Strecke kommen Wanderer an der Wildfütterung vorbei sowie eine Hängebrücke. Von hier aus kann man einen kurzen Abstecher zur Ragertalm machen. Bei der Bindalm angekommen, erwartet Ausflügler unter anderem der traditionelle Schüsselkas: Die Käse-Spezialität wird im Berchtesgadener Land hergestellt und gibt es nur dort. Wer stattdessen lieber radeln will, kann die Bindalm übrigens auch gut mit dem Mountain- oder E-Bike über den gleichen Weg erreichen.
Derzeit (Stand: 18. Mai) hat die Alm noch geschlossen. Pünktlich zum Pfingstwochenende öffnet sie am Samstag, 23. Mai. Dann bleibt sie den Sommer über bis in den Herbst (26. September) hinein geöffnet. Eine Anfahrt von München aus empfiehlt sich mit dem Auto, da es keine direkte Zugverbindung gibt und man mit dem ÖPNV gut sieben Stunden unterwegs wäre.











