Mehrere Standorte betroffen
Baumarkt-Kette schließt Filialen
21.10.2026 – 15:29 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Renovierungsdiscounter Tedox gibt in mehreren Bundesländern Standorte auf. Drei Filialen schließen noch im Herbst, weitere haben den Betrieb schon eingestellt.
Der Renovierungsdiscounter Tedox hat die Schließung weiterer Filialen angekündigt. In Ingolstadt endet der Verkauf am 31. Oktober, die Standorte in Eckernförde (Schleswig-Holstein) und Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen) folgen am 14. November. Auf seiner Website wirbt das Unternehmen für alle drei Märkte mit einem Räumungsverkauf und 30 Prozent Rabatt.
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Bereits im Laufe des Jahres hatte sich die Kette von mehreren Standorten getrennt. Betroffen sind Hof und Erding in Bayern, Beckum in Nordrhein-Westfalen, Lugau in Sachsen sowie Gardelegen in Sachsen-Anhalt. In Gardelegen war bereits Anfang Oktober Schluss, nach nur gut zwei Jahren.
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Baumarkt-Kette schließt Filialen: Weitere Schließung geplant
Auch für die Filiale im bayerischen Cham steht das Ende fest. Sie soll im September 2027 schließen. Das bestätigte Tedox-Prokurist Thomas Hürter dem Portal „Bayerwald-Echo“. Nach Angaben der „Mittelbayerischen Zeitung“ erfolgt die Schließung aus wirtschaftlichen Gründen.

Für die Standortaufgaben gibt es allerdings unterschiedliche Ursachen. In Mülheim an der Ruhr geht die Entscheidung laut Hürter nicht vom Unternehmen aus. „Wir hätten keinen Grund, den Standort Mülheim an der Ruhr zu verlassen“, sagte er der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“.
Tedox plant auch neue Filiale
Ein vollständiger Rückzug aus einzelnen Regionen ist damit nicht verbunden. In Borken-Gemen in Nordrhein-Westfalen entsteht bereits ein neuer Markt, der nach Angaben der „Borkener Zeitung“ Ende Februar oder Anfang März 2027 eröffnen soll.
Tedox wurde vor mehr als 50 Jahren gegründet und betreibt nach eigenen Angaben bundesweit rund 120 Filialen mit etwa 3.000 Beschäftigten. Das Unternehmen verkauft unter anderem Bodenbeläge, Tapeten, Farben, Gardinen und Haushaltswaren. Ob weitere Standorte geschlossen werden sollen, ist bislang nicht bekannt.












