Frau in Berliner U-Bahn ausgeraubt
Axt-Angriff wegen 20 Euro
17.03.2026 – 13:16 UhrLesedauer: 1 Min.
Eine Frau hat an einem U-Bahnsteig einen Geldschein in der Hand, ein Mann reißt ihn ihr aus der Hand. Dann wird es wild: Jemand zückt ein Messer, ein anderer eine Axt.
In Berlin soll ein Mann mit einer Axt in Richtung eines Paares geschlagen haben. Wie die Polizei mitteilte, ging es bei der Auseinandersetzung auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg um 20 Euro.
Gegen 14.20 Uhr am Montagnachmittag soll ein 28-Jähriger einer 41-Jährigen den Geldschein aus der Hand gerissen haben. Anschließend habe er die Frau und ihren 38-jährigen Begleiter geschlagen, heißt es in der Mitteilung der Beamten weiter.
Der 38-Jährige soll daraufhin ein Messer gezogen haben. Damit habe er Stichbewegungen in Richtung eines Begleiters des mutmaßlichen Räubers gemacht.
Der Verdächtige und sein Begleiter sollen daraufhin eine Axt hervorgeholt haben, mit der sie mehrfach in Richtung der Frau und des Mannes geschlagen hätten. Die Polizei konnte das Duo kurz darauf in der Nähe stellen: Die 20 Euro und die Axt fanden die Beamten bei den beiden Männer allerdings nicht.
Dafür tauchte später eine Axt in einem Mülleimer auf. Die Polizei stellte die Waffe sicher.
Die beiden Verdächtigen wurden vorläufig festgenommen. Jetzt ermitteln die Beamten wegen räuberischen Diebstahls. Der 38-Jährige habe im Zuge der Auseinandersetzung Verletzungen im Gesicht erlitten, die er jedoch nicht behandeln lassen wollte, teilte die Polizei weiter mit.












