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Home » Autobahn bei Aachen nutzten Millionen – jetzt ist sie ein Lost Place
Deutschland

Autobahn bei Aachen nutzten Millionen – jetzt ist sie ein Lost Place

By zeit-heute.deMai 17, 20262 Mins Read
Autobahn bei Aachen nutzten Millionen – jetzt ist sie ein Lost Place
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Wenige Kilometer vor Aachen

Diese Autobahn nutzten Millionen – jetzt ist sie ein Lost Place


Aktualisiert am 16.05.2026 – 20:56 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Die alte A4 bei Aachen ist kaum noch zu erkennen: Einige Bereiche sind im Wald verschwunden. (Quelle: IMAGO/Augst / Eibner-Pressefoto)

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Die A4 zwischen Aachen und Köln ist eine der meistbefahrenen Autobahnen in Nordrhein-Westfalen. Ein altes Teilstück verrottet im Wald.

Lange Zeit war die A4 zwischen Köln und Aachen eine der wichtigsten Autobahnverbindungen in Nordrhein-Westfalen – bis heute nutzen sie täglich Zehntausende Menschen. Allerdings rasen viele Autofahrer dabei an der „echten“ Autobahn vorbei. Denn der ursprüngliche Abschnitt im Rheinischen Revier ist mittlerweile zur Geisterautobahn geworden.

Ein Großteil der A4, die über die Jahre Millionen Autos nutzten, ist mittlerweile von der Wildnis überwuchert: Leitplanken, Fahrspuren und sogar Autobahnbrücken erinnern noch heute an den einstigen A4-Abschnitt. In einigen Bereichen entsteht mittlerweile ein Solarpark. Und einige Teile sind mittlerweile im Tagebau Hambach verschwunden. Er ist der Grund, warum die Autobahn ursprünglich weichen musste.

Lost Place bei Aachen: Geisterautobahn A4 versinkt im Tagebau

Seit 2014 ist der neue A4-Abschnitt zwischen Aachen und Köln befahrbar, er zieht sich gerade durch die Landschaft und am Tagebau vorbei. Die neue Trasse wurde nur zwei Kilometer südlich der ursprünglichen A4 gebaut. Seit den 1960er-Jahren wurde die von Autofahrern genutzt, mittlerweile ist das Fahren auf der stillgelegten Strecke streng verboten.

imago images 128786687Vergrößern des Bildes
Ehemalige A4 bei Niederzier: Wo einst Verkehr rollte, endet die Trasse am Tagebau Hambach. (Quelle: MARC JOHN via www.imago-images.de)

Der Neubau der A4 war lange geplant, denn für den Kohletagebau mussten nicht nur Dörfer und Gemeinden, sondern auch ganze Autobahnabschnitte umgesiedelt werden. Aus der Luft ist der alte Autobahnabschnitt teilweise zwischen Waldstücken und Sträuchern klar zu erkennen – bevor die A4 abrupt an der Abbruchkante des Tagebaus Hambach endet.

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Ursprünglich war der betroffene Autobahnabschnitt mehr als 15 Kilometer lang, der Neubau hat eine Länge von etwas mehr als 17 Kilometern. Die Ausfahrt Kerpen-Buir verschwand durch die Verlegung des Autobahnabschnitts dagegen vollkommen aus dem deutschen Autobahnnetz. Markant für den neuen Streckenabschnitt ist die „Allee Bäume des Jahres“, an der zahlreiche Bäume gepflanzt worden sind.

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