Newsblog zum mutmaßlichen Amoklauf in Leipzig
Täter womöglich kürzlich aus Psychiatrie entlassen
Aktualisiert am 04.05.2026 – 22:29 UhrLesedauer: 5 Min.
Player wird geladen
Ein Autofahrer rast durch die Fußgängerzone in Leipzig. Es gibt Tote und Schwerverletzte. Details zum Verdächtigen werden bekannt. Alle Entwicklungen im Newsblog.
22.25 Uhr: Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich um den ehemaligen Boxtrainer Jeffrey K. handeln. Der 33-Jährige soll polizeibekannt sein. Noch bis Januar 2026 habe er in einem Leipziger Boxclub ehrenamtlich Trainings für Anfänger verschiedenen Alters geleitet, berichtet die „Leipziger Volkszeitung“.
22.10 Uhr: Laut einem Bericht von MDR Investigativ gibt es derzeit Hinweise darauf, dass der Täter möglicherweise unter einer psychischen Erkrankung leidet. Demnach gibt es Informationen, dass der Mann womöglich erst kürzlich aus einer Psychiatrie entlassen worden sei. Sachsens Innenminister Armin Schuster sagte auf die Frage nach einer möglichen psychischen Auffälligkeit des Täters, dies werde geprüft.
20.32 Uhr: Bei der Amokfahrt in Leipzig soll es sich nicht um eine Gesinnungstat handeln. Das berichtet „Focus“ unter Berufung auf Sicherheitskreise. Der mögliche Auslöser für die Tat könnte demnach ein Streit im häuslichen Bereich gewesen sein.
19.59 Uhr: Der mutmaßliche Amokfahrer von Leipzig hat sich widerstandslos festnehmen lassen. „Der Täter wurde durch uns im Fahrzeug dingfest gemacht“, sagte der Leipziger Polizeipräsident René Demmler.
Im Video | Video soll Festnahme des mutmaßlichen Täters zeigen
Player wird geladen
19.46 Uhr: Rund 90 Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr waren vor Ort, wie ein Vertreter der Feuerwehr sagt. Zunächst habe man einen sogenannten Massenanfall von Verletzten ausgerufen.
19.45 Uhr: Wie der Polizeisprecher bestätigt, wurde der Tatverdächtige in Deutschland geboren und sei in der Gegend wohnhaft gewesen.
19.43 Uhr: Medienberichte über eine angebliche Messerstecherei vor oder nach der Amokfahrt kann ein Vertreter der Polizei nicht bestätigen.
19.41 Uhr: Angaben zur Identität der Toten könne man noch nicht machen, heißt es auf der Pressekonferenz. Die Angehörigen seien möglicherweise noch nicht informiert.









