Krise spitzt sich zu
Audi-Absatz bricht um fast ein Fünftel ein
12.10.2026 – 13:03 UhrLesedauer: 1 Min.
Die VW-Tochter aus Ingolstadt verzeichnete zuletzt bereits einen deutlichen Absatzrückgang. Nun beschleunigt sich dieser Abwärtstrend.
Audi hat im abgelaufenen dritten Quartal fast ein Fünftel weniger Autos an seine Kunden ausgeliefert. Insgesamt waren es 314.905 Fahrzeuge der Kernmarke, wie die Ingolstädter mitteilen. Das bedeutet ein Minus von 19,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dadurch setzt sich der Abwärtstrend schneller fort. Im zweiten Quartal hatte der Rückgang noch bei rund 8 Prozent gelegen.
Auf die ersten neun Monate des Jahres gerechnet, liegt Audi derzeit bei 1,04 Millionen Auslieferungen. Das sind 11,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Immerhin in Deutschland und Europa liegt Audi für die ersten neun Monate leicht im Plus.
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Die VW-Tochter leidet – wie alle deutschen Hersteller – unter dem harten Wettbewerb und schwächelnden Markt in China. Zudem treffen die US-Zölle den Autobauer besonders hart, weil er – anders als etwa BMW – keine eigene Produktion in den USA hat. In den ersten neun Monaten des Jahres hat Audi in China knapp ein Viertel und in den USA rund ein Sechstel weniger Autos verkauft. Verstärkt wird der Rückgang aktuell laut Audi durch Modellwechsel bei den beiden Volumenmodellen A1 und Q2.
Wie deutlich der seit einigen Jahren laufende Abwärtstrend bei Audi ist, zeigt sich auch, wenn man ältere Zahlen heranzieht. Im dritten Quartal 2023 hatte Audi noch knapp 480.000 Autos seiner Kernmarke ausgeliefert. Rund die Hälfte mehr als jetzt.












