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Home » Argentinien-Spieler zeigen Banner – Strafe droht
Sport

Argentinien-Spieler zeigen Banner – Strafe droht

By zeit-heute.deJuli 16, 20262 Mins Read
Argentinien-Spieler zeigen Banner – Strafe droht
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Finalteilnahme gefährdet?

Argentinien-Spieler zeigen Banner – Strafe droht

16.07.2026 – 01:51 UhrLesedauer: 2 Min.

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Der Argentinier Giovani Lo Celso hält ein Transparent mit der Aufschrift „Las Malvinas son Argentinas“ („Die Falklandinseln gehören Argentinien“) in die Höhe. (Quelle: Rebecca Blackwell/AP/dpa)

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Mit dem Spruch will Argentinien seine vermeintlichen Besitzansprüche unterstreichen. Nun droht dem Nationalteam Ärger mit der Fifa.

Argentiniens Fußball-Nationalmannschat hat den WM-Halbfinalsieg über England mit einem politischen Banner mit einer Anspielung auf den Falklandkrieg gefeiert. „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malwinen sind argentinisch“) – diese Botschaft stand auf einem weißen Plakat, das Lisandro Martínez und Giovani Lo Celso kurz nach dem Finaleinzug gegen die Three Lions (2:1) präsentierten.

Das Banner bezieht sich auf den Konflikt um das Gebiet im Südatlantik, das in Großbritannien als Falklandinseln und in Argentinien als Islas Malvinas bekannt ist und vor 44 Jahren zu einem 74-tägigen Krieg führte. Mehr als 900 Menschen starben dabei. Mit dem Spruch will Argentinien seine vermeintlichen Besitzansprüche auf das Britische Überseegebiet unterstreichen. Die Vizepräsidentin des südamerikanischen Landes, Victoria Villarruel, verschärfte die Spannungen im Vorfeld des Anpfiffs, indem sie die Engländer als „usurpierende Piraten“ bezeichnete.

Im Video | Hier macht Messi halb England nass

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Quelle: MagentaTV

Droht sogar eine Final-Sperre?

Argentiniens Trainer Lionel Scaloni hatte vor dem Spiel zwar betont, dass es sich „lediglich um ein Fußballspiel“ handele. Die Erinnerung an den Falklandkrieg von 1982 ist in Argentinien bis heute tief verankert. „Wir waren uns bewusst, was dieses Spiel für dieses Land bedeutete. Wir haben versucht, unser Land und all jene, die diesen traurigen Moment unserer Geschichte miterlebt haben, zu repräsentieren, damit sie sich mit uns identifizieren konnten und wir ein positives Bild vermitteln konnten“, sagte Nationalspieler Leandro Paredes.

Die US-Behörden hatten das Halbfinale als Hochrisikoereignis eingestuft. Mit über 1600 Einsatzkräften rund um das Stadion sollte möglichen Ausschreitungen oder politischen Provokationen vorgebeugt werden. Da politische Botschaften durch Spieler und Offizielle verboten sind, droht Argentinien Ärger durch den Weltverband Fifa. Die Strafen könnten von einer Geldstrafe bis zu einer Spielsperre reichen. In letzterem Fall wären die beiden Argentinien-Stars im FInale nicht spielberechtigt.

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