Fall Fernandes
ARD-Moderatorin Sedlaczek spricht über Deepfakes
27.03.2026 – 17:35 UhrLesedauer: 2 Min.

Sportmoderatorin Esther Sedlaczek äußert sich mit deutlichen Worten zu digitaler Gewalt – und stellt eine klare Forderung auf.
Esther Sedlaczek nimmt auch im Zusammenhang mit dem aufsehenerregenden Fall Fernandes/Ulmen die Bundesregierung in die Pflicht, Verfolgung und Bestrafung von Vergehen im digitalen Raum zu verschärfen.
„Es ist wichtig, dass das Problem von digitaler Gewalt, Deepfakes und Hate Speech im Internet in den Fokus kommt“, sagt Sedlaczek in einem Statement, das auch t-online vorliegt. Mehr noch: „Politik und Staat müssen sich diesem Problem annehmen und v.a. Lösungsansätze aufzeigen.“ Sie fordert: „Es muss einen Opferschutz, härtere Strafen und eine ernstzunehmende Strafverfolgung geben. Daher ist es richtig, dass das Thema die öffentliche Aufmerksamkeit bekommt.“
Der Fall Collien Fernandes bewegt schon seit Tagen die deutsche Öffentlichkeit. Christian Ulmen wird von seiner Ex-Frau Fernandes vorgeworfen, über Jahre Fake-Profile in ihrem Namen erstellt und darüber mit zahlreichen Männern kommuniziert zu haben. Er soll laut Fernandes digital generierte pornografische Inhalte, die ihr ähnelten, verbreitet haben. Es gilt nach wie vor die Unschuldsvermutung.
Aus dem Sport gab es dagegen bisher nur vereinzelte Positionierungen zum Thema. Sedlaczek führt seit 2021 durch die „Sportschau“ am Samstagabend und hat ihren Kontrakt bei der ARD erst im vergangenen Jahr bis 2029 verlängert. Im Duo mit Bastian Schweinsteiger moderiert die gebürtige Berlinerin dazu seit Jahren die TV-Übertragungen im Ersten von DFB-Pokal- und Länderspielen. Zuvor war Sedlaczek jahrelang bei Sky tätig, nicht nur bei den Fußballübertragungen des Senders. Im Juni 2014 moderierte sie beim Pay-TV-Sender die frei empfangbare Sendung „Der Goldene Ball – Einer wird Millionär“ – im Duo mit Fernandes.












