
Schwarzwald-„Tatort“ im Leser-Check
„Von Anfang bis Ende spannend“
05.01.2026 – 09:42 UhrLesedauer: 2 Min.
Mehr als achteinhalb Millionen Menschen verfolgten den „Tatort“ aus dem Schwarzwald am Sonntagabend. Der Gruselstreifen lässt das TV-Publikum zwischen Begeisterung und Verschmähung schwanken.
Nachdem der Neujahrsfall die Zuschauer überzeugte, scheiden sich am zweiten „Tatort“ des noch jungen Jahres die Geister. t-online-Unterhaltungsredakteurin Maria Bode schreibt:
„Wer den ‚Tatort‘ auch als Experimentierfläche schätzt, könnte ‚Das jüngste Geißlein‘ als sehenswert erachten. Wer atmosphärisch starke Bilder, ruhige Dramaturgie und eine ungewöhnliche Geschichte zu schätzen weiß, wird diesen Fall nicht so schnell vergessen.“ Auf ihre TV-Kritik folgten zahlreiche Zuschriften.
Ruth König schreibt: „Uns gefiel der ‚Tatort‘ ausgesprochen gut, denn er war von Anfang bis Ende spannend. Das Ermittlerteam gehört zu unseren Lieblingsermittlern.“
Maria van Klinken hingegen bezeichnet das Gesehene als „Schrott“. Sie wünscht sich von der ARD mehr „normale Krimis“ und ärgert sich über die aus ihrer Sicht schlecht investierten Rundfunkbeiträge. „Das ist eine Verhöhnung der Zuschauer“, meint die t-online-Leserin.
„Das war einfach mega und grenzte schon an einen Horrorthriller“, lobt Jürgen Steinberg. „Das kleine Mädchen lieferte als Hauptdarstellerin eine unglaubliche Leistung ab. Bravo an alle Schauspieler sowie das Drehbuch und die Regie. Bitte mehr davon.“
Adelheid Rädel mailt: „So einen schlimmen ‚Tatort‘ sah ich lange nicht. Es ist mir völlig unklar, weshalb ein neunjähriges Mädchen Stiefvater und Mutter ersticht und dann mit einem Lächeln mit ihrem leiblichen Vater mitgeht, obwohl sie ihn sechs Jahre lang nicht sah. Ich habe keine Ahnung, was das sollte. Es war schade um den Abend.“
Video | Ist der „Tatort“ zu politisch? Zuschauer antworten:
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„Es gab schon sehr viel schlechtere ‚Tatorte'“, findet Hans Gerd Huhn. „Ich wurde Anfang der Fünfzigerjahre geboren und kann mich daran erinnern, dass ich von Grimms Märchen als kleines Kind böse Träume hatte. Deshalb finde ich die Fantasien der kleinen Eliza gar nicht so unrealistisch.“
Simone Senftleben sagt: „Ich fand den ‚Tatort‘ super. Ja, er war schon gruselig, aber spannend bis zuletzt. Die wiederkehrende Geschichte von den sieben Geißlein war in Verbindung mit dem Mädchen einfach toll gemacht. Ihre schauspielerische Leistung war beeindruckend. Diesem ‚Tatort‘-Team schaue ich gern zu, es ist einfach stimmig. Das war für mich eine gute Abendunterhaltung.“










