Trotz Rüdigers positiver Einstellung möchte Nagelsmann an der von ihm nun formulierten Hierarchie in der Abwehrzentrale erst einmal nicht rütteln. Als Trainer würde man nicht von Spiel zu Spiel die Innenverteidigung wechseln, erklärte der Bundestrainer. „Weil das ja schon was ist, was sehr, sehr nah an deinem Herzstück ist und nicht ständig verändert werden sollte.“
Doch auch hier unterstrich er Rüdigers „gewichtige Rolle“, selbst wenn dieser nur eingewechselt werden sollte. Zudem machte Nagelsmann seinem Schützling mit Blick auf die Zukunft auch ein kleines bisschen Hoffnung. „Es wird bestimmt auch Spiele geben, wo er von Beginn an spielt“, betonte der Coach, sprach auch von möglichen Verletzungen und Sperren in einem Turnierverlauf. „Aber klar, wenn die anderen beiden (Tah und Schlotterbeck, Anm. d. Red.) stabil bleiben, ist es erstmal so.“ Rüdiger muss sich also gedulden.











