
Matthiae-Mahl im März
Teures Dinner im Rathaus: Merkel kommt als Ehrengast
09.02.2026 – 11:17 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Hamburger Senat lädt für das Matthiae-Mahl 2026 erneut prominente Gäste ein. Im vergangenen Jahr war das traditionsreiche Festessen der teuerste Empfang des Senats.
Die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Präsident des Europäischen Rates, António Costa sind die Ehrengäste des diesjährigen Matthiae-Mahls im Hamburger Rathaus. Das teilte die Senatskanzlei mit. Das Festessen findet am 6. März statt.
Ein Blick auf die Ausgaben des Vorjahres zeigt: Das Matthiae-Mahl war zuletzt der mit Abstand teuerste Empfang des Hamburger Senats. Im Jahr 2025 beliefen sich die Kosten auf 205.887,14 Euro. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine Schriftliche Kleine Anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Richard Seelmaecker hervor.
Das Matthiae-Mahl ist seit dem Jahr 1356 historisch belegt und gilt nach Angaben des Senats als das älteste noch begangene Festmahl der Welt. Benannt ist es nach dem Matthias-Tag am 24. Februar. Zu dem Festessen lädt der Senat jährlich rund 400 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur ein.
Mit großem Abstand zum Matthiae-Mahl folgten ein „Hamburg Fest 2025“ mit 87.069,45 Euro und der Mediendialog der Kulturbehörde mit 44.576,33 Euro als große Kostenpunkte. Für mehrere Einbürgerungsfeiern gab Hamburg bis zu 28.000 Euro aus. Der Veteranentag der Innenbehörde im Juni schlug mit Kosten in Höhe von 26.850,10 Euro zu Buche.
Auch die Auslandsreisen des Ersten Bürgermeisters und weiterer Senatsmitglieder belasteten den Haushalt. Insgesamt gab Hamburg im Jahr 2025 mehr als 1,6 Millionen Euro für Empfänge und Auslandsreisen aus.
Besonders teuer war eine Delegationsreise des Ersten Bürgermeisters nach Kanada und in die USA mit Stationen unter anderem in Québec, Montréal, Toronto und Chicago. Die Reisekosten für Peter Tschentscher (SPD) beliefen sich auf 23.649,87 Euro. Hinzu kamen 148.401,51 Euro für begleitende Mitarbeiter sowie Sicherheitskräfte.











