Überraschender Grund
Jeff Bezos trennt sich wohl von seiner 500-Millionen-Dollar-Luxusjacht
06.05.2026 – 00:19 UhrLesedauer: 2 Min.
Amazon-Gründer Jeff Bezos will sich offenbar von seiner Mega-Yacht trennen. Der Grund überrascht.
Die Yacht ist 127 Meter lang und 70 Meter hoch und hat rund 470 Millionen Euro gekostet. Ihr Eigentümer will sie nun offenbar loswerden. Laut einem Bericht des US-Promi-Magazins „Page Six“ bietet Amazon-Gründer Jeff Bezos das Segelschiff „Koru“ zum Verkauf an.
Der Grund ist mondän: Das Schiff soll dem Bericht zufolge schlicht zu groß sein. Der Segelgigant zählt laut dem Hersteller Oceanco zu den größten Yachten der Welt. Doch genau das ist offenbar ein Problem. Eine anonyme Quelle teilte „Page Six“ mit, das Schiff sei „zu gigantisch, um es zu managen“. Zudem sei die Yacht mittlerweile so bekannt, dass sie ihrem Besitzer kaum noch Privatsphäre ermögliche. Bezos oder sein Management haben sich bislang nicht zu dem Bericht geäußert.
Die Dimensionen der „Koru“ haben in der Vergangenheit immer wieder für logistische Schwierigkeiten gesorgt. So habe das Schiff in einigen Häfen keinen Platz gefunden. Beim Grand Prix in Monaco 2025 soll ihm ein Liegeplatz verwehrt worden sein. Auch bei einer Reise nach Venedig zur Hochzeit von Bezos und Lauren Sánchez durfte die Yacht offenbar nicht in die Lagune einfahren.
Laut einem Bericht der „New York Times“ von 2023 lag die „Koru“ zeitweise im Hafen von Port Everglades in Florida – allerdings nicht neben anderen Luxusyachten, sondern zwischen Öltankern und Containerschiffen. Grund seien ihre Größe und fehlende passende Liegeplätze gewesen. Schon beim Bau sorgte das Schiff dem Bericht zufolge für Aufsehen. In Rotterdam stand 2022 im Raum, eine historische Brücke teilweise abzubauen, um die Yacht passieren zu lassen. Nach Protesten wurde der Plan verworfen, das Schiff schließlich ohne Masten weitergeschleppt.
Die Yacht selbst ist als dreimastiger Schoner gebaut – laut dem Hersteller eine bewusste Abkehr von den sonst üblichen motorbetriebenen Superyachten. Der Innenraum sei in einem „zeitlosen, modernen Stil“ mit viel Holz und warmen Farben gestaltet.
Zur „Koru“ gehört zudem ein Begleitschiff namens „Abeona“, das unter anderem einen Helikopter und Wasserspielzeug transportiert. Ob dieses Teil des Verkaufs sei, sei laut Bericht von „Page Six“ unklar. Gemeinsam sollen beide Schiffe rund 30 Millionen Dollar Betriebskosten pro Jahr verursachen – eine Summe, die selbst wohlhabende potenzielle Käufer abschrecken könnte.











