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Sci-Fi mit Kevin Costner floppte an der Kinokasse
16.02.2026 – 16:14 UhrLesedauer: 3 Min.
Ein einziger Flop kann genügen, um zum Kassengift zu werden: Schauspieler Kevin Costner erleidet Mitte der 1990er-Jahre mit „Waterworld“ Schiffbruch.
Eine große Idee, die im finanziellen und medialen Desaster endete: Der Sci-Fi-Blockbuster „Waterworld“ stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Vom Drehbuch bis zur Nachproduktion lief bei diesem Großprojekt alles schief und bescherte Oscar-Preisträger Kevin Costner einen immensen Flop.
Die Klimakatastrophe hat die Erde in einen einzigen Ozean verwandelt. Geschmolzene Polkappen überspülen Länder, die Menschen fliehen aufs Wasser. Auf schwimmenden Atollen kämpfen sie ums Überleben.
Eine skrupellose Piratenbande, angeführt von Deacon (Dennis Hopper), verbreitet Angst und Schrecken. Auf der Suche nach einem kleinen Mädchen, das die Route zu einer versteckten Insel bei sich tragen soll, nehmen sie keine Rücksicht auf Verluste. Als ein namenloser Marine (Kevin Costner) auftaucht, schöpfen die Atoll-Bewohner Hoffnung, dass er den Terror beenden kann.
Die internationale Presse zerriss das Werk von Regisseur Kevin Reynolds, bekannt für „Robin Hood – König der Diebe“. Wie das Magazin „Spiegel“ zusammenfasst, überschlugen sich die negativen Berichterstattungen schon vor Kinostart und setzten sich mit der Veröffentlichung fort.
Das Bewertungsportal „Rotten Tomatoes“ zeigt das Fiasko in Zahlen. Bei der Kritik erreichte „Waterworld“ 60 Prozent, während das Publikum mit 44 Prozent ein noch härteres Feedback gab. 6,3 von 10 Punkten vergibt immerhin die Filmdatenbank „IMDb“.
„Waterworld“ läuft am Mittwoch, 18. Februar 2026, um 20.15 Uhr auf Kabel Eins. Wer den Sci-Fi-Film im TV verpasst, kann ihn bei Magenta TV leihen oder kaufen.
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Die schlechten Kritiken und die vernichtende Presse spiegelten sich an den Kinokassen wider. Insgesamt spielte „Waterworld“ circa 88 Millionen US-Dollar ein, wie das Branchenportal „Box Office Mojo“ berichtet. Das geschätzte Endbudget lag jedoch bei 175 Millionen US-Dollar.
Ursprünglich sollte das Endzeit-Abenteuer für einen deutlich geringeren Preis produziert werden. Die Nachrichtenseite „Schweizer Radio und Fernsehen“ berichtet, dass erst die Extrawünsche von Kevin Costner das Budget massiv erhöhten. Somit wuchsen die Kosten von geplanten 90 Millionen immer weiter.
Erst die Zweitauswertung auf dem Heimkinomarkt glättete die Wogen. Durch den Verkauf der TV-Rechte sowie die VHS- und DVD-Verkäufe spielte der Film im zweiten Anlauf Geld ein, wie die Filmseite „kino-total.net“ berichtet. So erarbeitete sich „Waterworld“ einige Jahre verspätet den Ruf als Kultfilm, der auf Umwegen doch noch sein Publikum fand.
Kreative Differenzen zwischen Regisseur Reynolds und Hauptdarsteller Kevin Costner trugen dazu bei, dass „Waterworld“ schon während des Drehs scheiterte. Obwohl die beiden schon bei „Robin Hood – König der Diebe“ zusammenarbeiteten, fanden die beiden Kreativen am Set nicht mehr zusammen.










