Ausflugstipp
Fachwerk und Schlossblick: So schön ist Marburg
Aktualisiert am 20.03.2026 – 01:53 UhrLesedauer: 2 Min.
Nur rund eine Stunde von Frankfurt entfernt liegt eine der schönsten Altstädte Hessens: In Marburg ziehen sich historische Gassen den Hang hinauf bis zum Schloss.
Enge Gassen, steile Treppen und Fachwerkhäuser aus mehreren Jahrhunderten: Die Marburger Oberstadt wirkt an vielen Stellen wie ein Blick in eine andere Zeit. Hoch über den Dächern thront das Landgrafenschloss – und nur wenige Schritte weiter erhebt sich eine der bedeutendsten gotischen Kirchen Deutschlands.
Rund eine Stunde nördlich von Frankfurt liegt die Universitätsstadt an der Lahn. Besonders die Altstadt gilt als eines der am besten erhaltenen historischen Stadtbilder in Hessen.
Die Marburger Oberstadt zieht sich vom Schlossberg hinunter Richtung Lahn. Die Hanglage prägt bis heute das Stadtbild: Viele Wege bestehen aus Treppen, die sich zwischen eng stehenden Häusern den Berg hinaufziehen.
Im historischen Kern stehen mehr als 700 Gebäude aus der Zeit zwischen dem 14. Jahrhundert und 1866, darunter zahlreiche Fachwerkhäuser mit hervorstehenden Obergeschossen. Große Teile der Altstadt stehen unter Denkmalschutz. In den vergangenen Jahrzehnten wurden viele Gebäude aufwendig restauriert oder auf Grundlage historischer Bausubstanz wiederhergestellt.
Zentraler Treffpunkt ist der Marktplatz mit dem spätgotischen Rathaus, das 1527 fertiggestellt wurde. Rund um den Platz und in den umliegenden Gassen wie der Wettergasse oder der Barfüßerstraße zeigt sich besonders gut, wie dicht und verwinkelt die mittelalterliche Stadtstruktur bis heute geblieben ist.
Über der Altstadt erhebt sich das Landgrafenschloss Marburg, dessen Ursprünge bis ins Mittelalter zurückreichen. Strategisch ausgebaut wurde die Anlage im 13. Jahrhundert; später diente sie unter anderem als Festung, Gefängnis und Archiv.
Nach der Teilung Hessens im Jahr 1567 fiel das Schloss an Hessen-Kassel. Heute beherbergen Teile der Anlage das Universitätsmuseum für Kunst und Kulturgeschichte. Von den Mauern der Schlossanlage eröffnet sich ein weiter Blick über die Dächer der Altstadt und das Lahntal.
Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist die Elisabethkirche. Sie wurde zwischen 1235 und 1283 über dem Grab der heiligen Elisabeth von Thüringen errichtet.











