„Er hinterlässt eine große Lücke“
Architekt aus Bayern stürzt in den Tod
20.10.2026 – 08:09 UhrLesedauer: 1 Min.
Zwei Männer unternehmen eine Wanderung in Südtirol – und einer stürzt in den Tod. Das Opfer war in seiner Heimat kein Unbekannter.
Nach dem tödlichen Alpinunfall im Südtiroler Schnalstal Mitte Oktober ist die Identität des Todesopfers bekannt geworden: Bei dem tödlich verletzten Alpinisten handelt es sich um den ehemaligen Architekten und Stadtrat Fritz Weinberger aus Schongau in Oberbayern, wie die „OVB Heimatzeitungen“ berichteten. Der Bürgermeister der 12.000-Einwohner-Gemeinde bestätigte der Zeitung den Tod des 72-Jährigen.
Laut dem Bericht saß Weinberger 18 Jahre lang für die SPD im örtlichen Stadtrat, war zudem Träger des Ehrenrings der Stadt. Das Ortsbild prägte er mit zahlreichen Projekten als Architekt. Einer seiner Weggefährten, Fritz Holzhey, sagte den „OVB Heimatzeitungen“: „Er hinterlässt eine große Lücke“. Vor drei Jahren habe sich der Senior aus seinem Architekturbüro zurückgezogen. Er hinterlasse drei erwachsene Kinder und seine Ehefrau.
Unglück in Südtirol: Begleiter alarmiert Notarzt
Zu dem Unglück kam es am 15. Oktober an der Südtiroler Kirchbachspitze. Der 72-Jährige war gemeinsam mit einem Begleiter unterwegs, als er aus ungeklärter Ursache etwa 100 bis 150 Meter in die Tiefe stürzte. Der andere Mann setzte umgehend einen Notruf ab. Ein Notarzt konnte später jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Die Kirchbachspitze ist 3.053 Meter hoch und liegt in der Textlgruppe in den Ötztaler Alpen. „Je nach Ausgangspunkt und gewählter Route sind erhebliche Höhenunterschiede zu bewältigen“, schreibt das Fachportal alpin.de. Der Aufstieg „über streckenweise loses Geröll“ verlange Trittsicherheit und Ausdauer.











