
Riskante Düfte
26 Duftstoffe, auf die die Haut oft allergisch reagiert
Aktualisiert am 03.01.2026 – 07:48 UhrLesedauer: 3 Min.
Wenn Duftstoffe an die Haut gelangen, können sie eine allergische Reaktion auslösen. Wie äußert sich eine solche Kontaktallergie und was hilft dagegen?
Verantwortlich für allergische Hautreaktionen auf Duftstoffe ist das körpereigene Immunsystem. 26 Duftstoffe gelten als besonders kritisch. t-online hat bei einer Dermatologin nachgefragt, was sich gegen die unangenehme Hautreaktion tun lässt.
Bei einer Kontaktallergie reagiert das Immunsystem überempfindlich auf bestimmte Stoffe. Über Entzündungsprozesse versucht es, den – oft eigentlich harmlosen – „Feind“ zu bekämpfen. Duftstoffe gehören neben Nickel, Latex, Klebstoffen, Reinigungs- und Lösungsmitteln sowie Pflanzen zu den häufigen Auslösern einer Kontaktallergie. Die allergische Hautreaktion zeigt sich meist erst ein bis drei Tage nach dem Kontakt.
„Reagiert die Haut plötzlich mit einem allergischen Ausschlag, also einem Ekzem, ist es hilfreich, sich zu fragen, ob man neue Produkte benutzt, etwa Duschgele, Cremes, Abschminkprodukte, Lippenstift, Parfum, Waschmittel, Seifen oder Ähnliches. Häufig ist die Ursache dort zu finden“, rät Dr. Uta Schlossberger, Dermatologin aus Köln.
Die Symptome einer Kontaktallergie gegen Duftstoffe können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Während manche Menschen lediglich eine leichte Rötung der Haut sowie ein Jucken oder Brennen wahrnehmen, schwillt bei anderen die Haut deutlich an, bildet Blasen und Krusten und schmerzt. Abhängig ist die Intensität der Hautreaktion unter anderem von der Abwehrreaktion des Körpers, aber auch davon, wie lange Kontakt zum Duftstoff bestand und um welchen Duftstoff es sich handelt.
Anzeichen eines Ekzems sind:
„Zunächst zeigt sich die Kontaktallergie dort, wo die Haut mit dem allergieauslösenden Stoff, dem Allergen, in Berührung gekommen ist. Häufig sind Hände und Gesicht betroffen. Bei häufigerem Kontakt mit dem Auslöser können sich auch an Stellen Ekzeme bilden, die nicht mit dem Allergen in Berührung gekommen sind. Das nennt man Streureaktion“, erklärt Schlossberger.
Duftstoffe sind die häufigste Ursache für eine durch Parfum, Pflegeprodukte oder Kosmetika verursachte Kontaktallergie. Hierbei wird zwischen Duftstoffen natürlichen – insbesondere pflanzlichen – Ursprungs und künstlich hergestellten Duftstoffen unterschieden. Enthalten Produkte Duftstoffe, die als häufige Allergieauslöser gelten, müssen diese auf der Verpackung deklariert werden. Laut dem Deutschen Allergie- und Asthmabund e. V. (DAAB) gehören dazu:











