„Wir sollten aufhören“
Nach Fragen zu Vorwürfen: Zverev bricht Interview ab
Aktualisiert am 09.06.2026 – 18:32 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach seinem Sieg bei den French Open wurde Alexander Zverev in einem Gespräch mit unangenehmen Fragen konfrontiert. Das Thema wollte er nicht vertiefen.
Alexander Zverev hat ein Interview mit der französischen Sportzeitung „L’Équipe“ vorzeitig beendet. Auslöser waren Fragen zu den Vorwürfen häuslicher Gewalt, die in der Vergangenheit gegen den deutschen Tennisprofi erhoben worden waren.
Wie die Zeitung berichtet, sei das Gespräch während einer Autofahrt geführt worden. Nach einer Nachfrage zu dem Thema habe schließlich „eisige Stille“ geherrscht.
„Australien glaubt Olga und Brenda“
Zunächst sei das Interview in entspannter Atmosphäre verlaufen. Zverev, der am Wochenende bei den French Open seinen ersten Grand-Slam-Titel gewonnen hatte, sprach mit dem Reporter auf dem Weg zu einem Fotoshooting. Dann kam das Gespräch auf einen Vorfall bei den Australian Open 2025.
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Während einer Partie von Zverev hatte eine Zuschauerin gerufen: „Australien glaubt Olga und Brenda“. Gemeint waren seine ehemaligen Partnerinnen Olga Sharypova und Brenda Patea, die in der Vergangenheit Vorwürfe gegen Zverev erhoben hatten. Für den 29-Jährigen gilt in beiden Fällen aus juristischer Sicht die Unschuldsvermutung.
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Kein Schuldeingeständnis von Zverev
Im Fall Brenda Patea war im Oktober 2023 ein Strafbefehl gegen Zverev erlassen worden. Vorgesehen war eine Geldstrafe von 450.000 Euro. Zverev legte Einspruch ein. Später kam es zu einer außergerichtlichen Einigung. Er zahlte 200.000 Euro, davon 150.000 Euro an die Staatskasse und 50.000 Euro an gemeinnützige Einrichtungen.
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Ein Schuldeingeständnis war damit nicht verbunden. Das Verfahren wurde ohne Urteil über Schuld oder Unschuld beendet. Zverev hatte den Fall damals für abgeschlossen erklärt und hielt auch im Gespräch mit „L’Équipe“ an dieser Haltung fest.











