Vor Manchester-Spiel
Trainer-Legende wohl ins Krankenhaus gebracht
Aktualisiert am 03.05.2026 – 21:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Eigentlich wollte er sich das Topspiel zwischen Manchester United und dem FC Liverpool anschauen. Doch der Tag endete für Sir Alex Ferguson unerfreulich.
Manchester Uniteds Trainerikone Sir Alex Ferguson ist am Sonntag kurz vor dem Premier-League-Spiel seines Herzensklubs gegen den FC Liverpool (3:2) in ein Krankenhaus gebracht worden. Um einen Notfall soll es sich aber nicht handeln, britische Medien berichten von einer Vorsichtsmaßnahme. Der 84-Jährige habe sich unwohl gefühlt und wurde in einem Krankenwagen vom Tunnelbereich des Old Trafford abtransportiert.
Zu seinem aktuellen Gesundheitszustand gab es zunächst keine weiteren Informationen, Klubvertreter zeigten sich jedoch optimistisch, dass Ferguson bald wieder nach Hause zurückkehren könne, berichtete etwa die BBC.
Ferguson verfolgt die Heimspiele von Manchester United üblicherweise von der Ehrentribüne aus. Noch vor dem Anpfiff war er im Stadion mit Gästen gesehen worden. Der Kardiologe Dr. Aseem Malhotra veröffentlichte am Sonntag ein gemeinsames Foto mit Ferguson im Old Trafford.
„Ich wünsche ihm nur das Beste“, sagte United-Teammanager Michael Carrick nach dem Sieg seiner Red Devils: „Hoffentlich gibt ihm das Ergebnis einen guten Schub, wenn er davon hört.“ Der frühere Berliner und Leipziger Matheus Cunha (6.) sowie der ehemalige RB-Stürmer Benjamin Šeško (14.) hatten Manchester gegen den Rivalen in Führung gebracht. Nachdem Liverpool dank der Treffer von Dominik Szoboszlai (47.) und Cody Gakpo (56.) egalisierte, schoss Kobbie Mainoo Manchester zum Sieg und damit in die Champions League (77.).
Ferguson hatte 2018 eine Hirnblutung erlitten und war damals schwer erkrankt. Der Schotte prägte Manchester United über 27 Jahre hinweg und gewann in dieser Zeit zahlreiche nationale und internationale Titel – darunter 13 Meisterschaften und zwei Erfolge in der Champions League.












