Bei Aldi, Lidl, Rewe & Co.
Supermarkt-Insider packen aus: Ist es morgens günstiger?
Aktualisiert am 13.03.2026 – 11:19 UhrLesedauer: 4 Min.

Die Lebensmittelpreise steigen, die Löhne jedoch nicht. Dadurch müssen viele vor allem beim Wocheneinkauf sparen. Wir haben Supermarktverkäufer gefragt, wie und wann man beim Einkaufen sparen kann.
Nicht mit leerem Magen einzukaufen, ist ein guter Rat, aber es gibt noch mehr Tricks, um beim Einkaufen Geld zu sparen. Kunden und Mitarbeiter von Discountern und Supermärkten haben t-online ihre Spartricks genannt, die Ihren Wocheneinkauf vergünstigen.
Werktags kaufen morgens Rentner und abends eher die arbeitende Bevölkerung ein – zumindest ist das oft in vielen Supermärkten zu beobachten. Richten Rewe, Edeka, Lidl und Co. dann auch entsprechend ihre Preise nach den Zielgruppen aus? Erhöhen sie also zum Abend hin die Preise? Unauffällig und möglich wäre das mithilfe der digitalen Preisschilder schon. Allerdings auch viel zu aufwendig, wie mehrere Insider t-online bestätigten. Denn auch wenn die Preisschilder digital und von einer Konsole aus bedienbar sind, müsste doch jedes von ihnen einzeln angesteuert werden, um den Preis auf dem Display zu ändern. Und das wäre viel zu aufwendig und würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen – sich somit für den Supermarkt nicht lohnen.
Darüber hinaus, so erklären uns die Insider, sind die meisten Preise vom Konzern vorgegeben, sodass die einzelnen Filialen eher keinen Spielraum bei der Preisgestaltung haben.
Zu bestimmten Uhrzeiten einkaufen zu gehen, kann dennoch Sinn ergeben – vor allem bei einem Lebensmittelbereich. Mehr dazu unter dem Punkt „Tageszeit“.
Häufig wird empfohlen, auf die Prospekte der Supermärkte und Discounter zu achten. Allerdings sind die dort als Angebote titulierten Waren nicht immer Schnäppchen. Teilweise werden die Waren bei einem anderen Anbieter regulär zu dem niedrigen Angebotspreis angeboten. Manchmal wird Ware auch einfach nur als Schnäppchen gekennzeichnet, aber zum gängigen Preis angeboten. Oder die angebliche Preisreduzierung ist keine, da sich die 20 oder 30 Prozent Rabatt auf die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers beziehen und nicht auf den üblichen Verkaufspreis im Supermarkt, der teilweise schon günstiger sein kann.
Ein Preisvergleich kann sich mehr lohnen, als nur nach in den Prospekten ausgezeichneten Schnäppchen Ausschau zu halten.












