
Was ihn so besonders macht
Deutschlands bester Döner kommt nach Düsseldorf
02.01.2026 – 17:31 UhrLesedauer: 2 Min.

Bei „Alaturka – Das Stuttgarter Original“ heißt der Döner nicht Döner, sondern „Steak im Brot“. Bald wird die preisgekrönte Ribeye-Entrecôte-Variante auch in Düsseldorf serviert.
Food-Experte Sebastian Lege hat vor mehr als zwei Jahren in der Vox-Sendung „Lege kommt auf den Geschmack“ den besten Döner Deutschlands gesucht. Die Wahl fiel damals auf den Döner von „Alaturka – Das Stuttgarter Original“, der auch schon vorher beim Reiseportal „Big 7 Travel“ am besten abgeschnitten hatte. Bis nach Stuttgart muss der bekannte TV-Koch aus Meerbusch für einen Alaturka-Döner aber bald nicht mehr fahren, denn das Unternehmen expandiert und eröffnet ein Restaurant in Düsseldorf.
Das Wort Döner wird bei Alaturka allerdings nicht gerne in den Mund genommen. Hakan Ates, Geschäftsführender Gesellschafter, erklärt auf Anfrage der Düsseldorfer Lokalredaktion von t-online, warum das so ist: „Wir verstehen unser Produkt nicht als klassischen Döner im industriellen Sinne, sondern als Ribeye-Entrecôte im Brot: hochwertiges Fleisch, frisch gebackenes Brot, klare Zutaten.“ Der Verzicht auf Zusatz- und Konservierungsstoffe sowie die tägliche frische Zubereitung der Produkte zeichneten Alaturka aus, sagt Ates.
Die Düsseldorfer sollen Ende Februar, spätestens Anfang März in den Geschmack des besonderen Döners mit dem Rindfleisch kommen – und das an der Belsenstraße in Oberkassel. Der Umbau des Lokals – der Vorgänger hieß „The Greek Corner“ – läuft laut Ates bereits seit November. Die technischen Abnahmen sowie die Schulung des Teams werden folgen. Ates sagt: „Uns ist wichtig, dass der neue Standort von Beginn an unseren Qualitätsanspruch widerspiegelt. Dafür nehmen wir uns die Zeit.“
Für den Gesellschafter ist Düsseldorf eine Stadt mit „hoher gastronomischer Sensibilität und einem Publikum, das Qualität zu schätzen weiß“ – und Oberkassel passe besonders gut zum Konzept: „Urban, anspruchsvoll, bewusst. Wir sehen hier Menschen, die Wert auf frische Produkte, Herkunft und handwerkliche Zubereitung legen“, sagt Ates, der sich in Düsseldorf perspektivisch auch einen zweiten Standort vorstellen kann.
Doch die schnelle Expansion ist für ihn jetzt kein Ziel. Ates erklärt: „Der Ribeye-Entrecôte-Spieß wird täglich frisch lokal vor Ort produziert – vollständig handwerklich und ohne industrielle Vorfertigung. Diese Qualität lässt sich nicht beliebig vervielfältigen.“ Daher gilt bei Alaturka das Motto, dass ein neuer Laden nur dort entsteht, wo das Konzept auch ohne Bedenken umsetzbar ist.
Was das „Steak im Brot“, so der offizielle Name, in Düsseldorf kosten wird, soll zur Eröffnung bekannt gegeben werden. In Stuttgart werden für das Ribeye-Entrecôte im Brot ab 10,50 Euro fällig. Ates sagt zu den Preisen: „Sie orientieren sich an der Qualität der Zutaten und der handwerklichen Herstellung. Wir bewegen uns nicht im Discount-Segment, sondern im fair kalkulierten Premium-Bereich.“











