
Alarmstufe Orange
Schnee und Glätte in ganz Deutschland
Aktualisiert am 03.01.2026 – 12:48 UhrLesedauer: 2 Min.
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Weiße Flocken fallen, die Straßen sind rutschig: Der Deutsche Wetterdienst warnt in ganz Deutschland vor verschiedenen Gefahren.
Die Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes (DWD) leuchtet in den Farben Gelb und Orange. Je nach Region bringt der aktuelle Wintereinbruch unterschiedliche Gefahren mit sich.
Auch im Flachland fällt Schnee. In der Norddeutschen Tiefebene erwartete der DWD vom nördlichen Niedersachsen bis zum Havelland an vielen Orten bis zu 5 Zentimeter Schnee, es gilt dann Warnstufe Gelb. Teilweise ist auch Alarmstufe Orange (Stufe 2 von 4) erreicht: Unter anderem in einem breiten Band von Hamburg bis Berlin kündigte der DWD eine geschlossene Schneedecke und bis zu 10 Zentimeter Schnee an.
In ganz Deutschland herrscht zudem Glättegefahr durch gefrierende Nässe, Schnee und Schneematsch – zunächst bis zum Samstagvormittag und dann in der Nacht zum Sonntag wieder. Zahlreiche Unfälle waren bereits in der Nacht zum Freitag die Folge.
Dazu ist es gebietsweise windig bis stürmisch, an der Nordsee drohen abends schwere Sturmböen. In der Nordhälfte sind zudem kurze Wintergewitter mit Graupel oder Schnee und Gefahr durch Sturmböen möglich.
Verantwortlich für die winterlichen Verhältnisse ist ein Sturmtief mit Kern über der Ostseeinsel Gotland. Es sorgt mit polarer Meeresluft für unbeständiges und windiges Winterwetter in Deutschland.
Am Sonntag geht es mit kräftigen Schneeschauern im Nordwesten und im Bergland weiter, rund 5 Zentimeter Neuschnee in kurzer Zeit sind möglich. In der Nacht zum Montag droht laut dem DWD im Süden gebietsweise strenger Frost: Die Temperaturen fallen auf bis zu –15 Grad, an den Alpen wird es stellenweise sogar noch kälter.









