
Eine Reisestation entfällt
Sturmtief „Elli“ zwingt Kreuzfahrtschiff zur Umkehr
09.01.2026 – 19:36 UhrLesedauer: 1 Min.
Die „Aidanova“ sollte eigentlich erst am Samstag nach Deutschland zurückkehren. Doch das Sturmtief machte der Reiseplanung einen Strich durch die Rechnung.
Ein Kreuzfahrtschiff der Reederei Aida musste wegen des Sturmtiefs „Elli“ seine Reise abbrechen und vorzeitig nach Hamburg zurückkehren. Wie die Rostocker Kreuzfahrtreederei der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, kam das Schiff bereits am Freitagmorgen wieder im Hamburger Hafen an. Eigentlich habe das Schiff Hamburg erst am Samstag wieder erreichen sollen.
Nach Reedereingabe sah die ursprünglich geplante Route vor, dass die „Aidanova“ am Donnerstag die englische Hafenstadt Southampton anlaufen sollte. Da der Stopp entfiel, sei nach dem Stopp in der nordfranzösischen Stadt Cherbourg direkt Hamburg angesteuert worden.
Die Gäste können laut Reederei trotz der vorzeitigen Rückkehr bis zum offiziellen Reiseende am Samstag an Bord des Schiffes bleiben – obwohl es bereits am Reiseziel vor Anker liegt. Aida gilt als Marktführer für Kreuzfahrten in Deutschland und gehört zum multinationalen Konzern Carnival, der sich selbst als weltgrößter Kreuzfahrtanbieter bezeichnet.
Das Sturmtief „Elli“ hat Deutschland vor allem im Norden schwer getroffen und zu Verspätungen und Ausfällen in Fern- und Nahverkehr geführt. Weite Teile Europas haben aktuell mit dem Sturm und eisigen Temperaturen zu kämpfen: In Frankreich kam es zu Stromausfällen, mehrere internationale Flughäfen strichen außerdem Flüge.










